Jubel in Herzogenburg. AWBL D1 / Es ist Play-off-Zeit! Der UBBC APO Herzogenburg schaffte durch den Sieg über Graz den Halbfinaleinzug.

Erstellt am 28. März 2011 (07:45)
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Herzogenburgs Tatjana Stachelberger (re.) erzielte gegen Graz im letzten Abschnitt sechs der 13 UBBC-Punkte.STUMPFER
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VON MANUEL BURGER

HERZOGENBURG - GRAZ 65:62. Es war ein echtes Endspiel um das letzte Halbfinalticket, mit dem besseren Ende für Her zogenburg.

Beide Mannschaften starteten äußerst nervös, Fehlwürfe prägten das Bild in den ersten Minuten. Nach einem ausgeglichenen ersten Abschnitt (14:15) zogen die Heimischen in den ersten 75 Sekunden des zweiten Viertels auf sieben Punkte davon (22:15). Vor allem Katja Schwaigerlehner bot in dieser Phase eine Klasseleistung und markierte sieben ihrer 13 Punkte.

Herzogenburg blieb auch nach dem Seitenwechsel am Drücker und baute den Vorsprung in Minute 24 auf zwölf Punkte aus (47:35). Danach riss der Faden und in den folgenden zehn Minuten gelang nur mehr ein einziger Treffer aus dem Feld. Graz kam vier Minuten vor dem Ende auf einen einzigen Punkt heran (56:55), dank einer starken Freiwurfleistung (23 Treffer!) ließ sich der UBBC aber nicht mehr die Butter vom Brot nehmen.

Herzogenburg verlor drei Viertel der Partie, steht aber dank eines tollen zweiten Abschnitts (23:14) im Halbfinale. Durch die beiden Niederlagen der Vienna gegen Klosterneuburg und Post trifft die Mannschaft von Coach Mike Kress nun als Tabellendritter auf den Zweiten Klosterneuburg. Zwar verlor Herzogenburg alle bisherigen vier Duelle, war aber in keinem Spiel chancenlos. Mit dem nun getankten Selbstvertrauen ist eine Überraschung im Bereich des Möglichen.

Das erste Spiel steigt am Donnerstag in Klosterneuburg, am Sonntag geht die Serie in Herzogenburg weiter.

POST - HERZOGENBURG 111:53. Vor der Partie gegen Graz musste Herzogenburg unter der Woche nochmals ran. Beim „Trainingsspiel“ gegen Meister Post war man erwartungsgemäß auf verlorenem Posten und bezog eine mehr als deutliche Niederlage.