Erstellt am 18. Juli 2011, 00:00

Kapitän Speiser bleibt. BASKETBALL / Martin Speiser bleibt an Bord des UBC St. Pölten. Auch Worenz, Kapic, Blazan und Gunka bleiben dem Verein treu.

VON MANUEL BURGER

Der UBC St. Pölten vermeldete nach den Abgängen des Quartetts Schreiner, Jandl, Poiger und Gaspar den ersten Neuzugang für die kommende Saison: Der 19 Jahre alte und 1,82 Meter große Point Guard Daniel Friedrich wechselt aus Traiskirchen in die niederösterreichische Landeshauptstadt.

Mit Daniel holen wir einen sehr talentierten Spieler zu uns, so Coach Hubert Schreiner, der Friedrich schon längere Zeit unter Beobachtung hatte. Bei der U18-EM in Tel Aviv war der neue St. Pöltner mit 13,8 Punkten und 3,5 Assists pro Spiel zweitbester Scorer und Assistgeber der österreichischen Mannschaft.

Mit Kapitän Martin Speiser und Neo-Nationalspieler Andreas Worenz haben zwei Routiniers ihre Verträge beim UBC um ein Jahr verlängert. Schreiner: Martin ist sowohl am Feld, wie auch abseits, ein echter Kapitän. Ein Arbeiter mit einem sehr guten Zug zum Korb. Er versteht meine Philosophie Basketball zu spielen sehr gut.

Scharfschütze Worenz  trifft auch in neuer Saison

Auch über den Verbleib von Worenz ist der Coach glücklich: Es freut mich für Andi, dass er dank seiner guten Saison den Sprung ins Nationalteam geschafft hat. Er ist ein ausgezeichneter Verteidiger mit einem hochprozentigen Distanzwurf.

Längerfristig an den Verein gebunden wurden die Eigengewächse Nizar Kapic und Toni Blazan sowie der in der vergangenen Saison aus Wien gekommene Mathias Gunka. Alle drei Spieler unterschrieben Drei-Jahres-Verträge. Ich freue mich, dass die Drei weiterhin dabei sind, die Burschen sind unsere Zukunft. Sie sollen in der neuen Saison noch mehr Verantwortung übernehmen und die nächsten Schritte in ihrer Entwicklung machen, so Schreiner. Besonders Kapic machte schon in der vergangenen Spielzeit positiv auf sich aufmerksam: Mit seiner Einstellung hat er sich seine Minuten auf dem Feld redlich verdient. Ich bin mit seiner Saison sehr zufrieden.

Eine bittere Nachricht ereilte unterdessen die Liga. Nachdem Wörthersee seinen Hauptsponsor Kelag verlor, zogen die Piraten die Nennung für die kommende Saison zurück und spielen nur mehr in der zweiten Liga. Die ABL-Saison 2011/12 findet somit nur mit elf Teams statt.