Die Besten zu Gast im Sportzentrum NÖ. Das Kata-Nationalteam ist im Sportzentrum NÖ Stammgast. Nationalteamtrainerin Marianne Kellner sucht hier ihr WM-Team.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 27. August 2019 (03:09)
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Landestrainer Michael Kompek (NÖ), David Rakic (W), Emre Tosun (S) Cenk Tosun, Christoph Scheuch (beide NÖ), Hannes Köstenbaumer (K), Tobias Stockinger (B), Bundestrainerin Marianne Kellner (hinten, v. l.), Anna Lena Eidler (B), Sarah Flaschberger (K), Funda Celo, Verena Köfinger (beide NÖ), Patricia Bahledova (V) und Isra Celo (NÖ).

Am Wochenende trafen sich erneut die besten österreichischen Kata-Karateka der Jugendklassen U 16, U 18 und U 21 im Sportzentrum NÖ, um sich mit Bundestrainerin Marianne Kellner auf den letzten WM-Qualifikations-Wettkampf nächste Woche in Kroatien vorzubereiten.

Sportler aus Wien, NÖ, Salzburg, Kärnten, Vorarlberg und dem Burgenland übten in vier zweistündigen Einheiten ihre Kata-Performance mit Blick auf das WM-Ticket. Einstweilen sind nur zwei der begehrten Plätze fix vergeben: Die Zen Tai Ryu- und SLZ/HASL-Athletinnen Isra (U 16) und Funda Celo (U 18) konnten in allen bisherigen Quali-Turnieren auftrumpfen und führen das Karate Austria Ranking überdeutlich an.

Um den Startplatz in der U 21 duellieren sich die Langenloiserin Verena Köfinger und die ehemalige SLZ/BORGL-Schülerin Patricia Bahledova, die nach Vorarlberg zurückgekehrt ist. Das nächste Weekend (Medimurje Open in Cakovec) wird die Entscheidung bringen.

Bei den männlichen Karateka wird der U-16-Start zwischen dem Salzburger Cenk Tosun, der heuer ins St. Pöltner SLZ/BORGL-System eintreten wird und Christoph Scheuch aus Pyhra (Union Mugendo) entschieden werden. Scheuch ist österreichischer Meister und Tosun (nun Zen Tai Ryu) liegt im Austria Ranking in Führung. Auch hier wird das Turnier in Kroatien die Entscheidung bringen: Wer den Sprung in die Medaillenränge schafft, vertritt Österreichs Farben bei den Jugend-WM, die vom 23. bis 27. Oktober in Santiago de Chile über die Bühne geht.

„Wir sind natürlich voller Hoffnung, dass wir wie bei der WM 2017 in Teneriffa mit Medaillen heimkommen. Diese Erwartung erzeugt natürlich auch Druck, mit dem wir entsprechend umzugehen haben“, zeigt sich die Vize-Weltmeisterin von 2017 und nunmehrige Staatsmeisterin Funda Celo sehr zuversichtlich.

In den männlichen Klassen U 18, U 21 kann NÖ derzeit mit keinem Anwärter für den WM-Start aufwarten. Chancen darauf besitzen Hannes Köstenbaumer (Kärnten) und Tobias Stockinger (Burgenland).