Gold bei internationaler Premiere. Sima Celo gewinnt bei erstem internationalem Auftritt. Insgesamt wandern in Kroatien acht Medaillen nach St. Pölten.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 05. September 2017 (01:06)
Kroatien war ein guter Boden für die Celo-Sisters. Funda, Isra und Sima (v. l. n. r.) sammelten wieder fleißig Medaillen.
NOEN, privat

Im kroatischen Cakovec gingen die 21. Medimurje Open mit fast 1200 Athleten aus elf Nationen über die Bühne. Und für die NÖ Karateka gab es mit acht Medaillen einen riesigen Erfolg gleich zu Saisonbeginn.

War Funda Celo, Athletin im SLZ/HASL, in der Vorwoche in Lignano noch frühzeitig ausgeschieden, beendete sie das Turnier diesmal mit zwei Medaillen. Silber holte die erst 15-Jährige bei den Juniorinnen (U 18) und Gold in ihrer Klasse, den Kadetten (U 16). Im Finale wartete dabei sogar ihre 13-jährige Schwester Isra, die kurioserweise in ihrem Bewerb (U 14) „nur“ Dritte wurde.

Jüngste Celo-Schwester sorgte für Mini-Sensation

Die Mini-Sensation brachte die dritte Celo-Schwester, die 11-jährige Sima, bei ihrem ersten internationalen Auftritt. Sie gewann die Kata-Unterstufe (8.-5. Kyu) und wurde in der Oberstufe Dritte.

Ein rauer Wind wehte in der allgemeinen Klasse. Nachdem Kristin Wieninger in Lignano die starken Italienerinnen noch alle hatte besiegen können, musste sie diesmal mit Bronze hinter Nicosanti und Casale vorliebnehmen. Silber gab’s für die Heeressportlerin in der U 21, wobei sie beim Einzug ins Finale erstmals die Jugend-EM-Dritte Simonic besiegen konnte. „Selbst wenn einmal nicht alles klappt, landet Kristin in den Medaillenrängen – ihre Leistungen zeigen einen enormen Qualitätssprung“, ist UKC-Obmann Erhard Kellner zufrieden.

UKC-Obmann zeigt sich zufrieden

Wieninger wird nächste Woche beim Premiere League Turnier in Deutschland starten, danach geht’s für alle zur Goju-Ryu-WM nach Bukarest. Hauptziel der Herbst/Winter-Saison ist für Wieninger und Funda Celo die Jugend-WM Ende Oktober in Teneriffa.