Gold für Pressler und Wallner. Bei den niederösterreichischen Hallentitelkämpfen im Dusika-Stadion zeigten auch die St. Veiter im Team der Sportunion St. Pölten wieder groß auf.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 21. Januar 2020 (01:36)
St. Pöltens „Neuzugang“ Magdalena Lindner (Nr. 291) sprintet bei den NÖ Hallenlandesmeisterschaften gleich zu Gold.
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Im altehrwürdigen Wiener Dusika-Stadion fanden am Wochenende die NÖ Hallenlandesmeisterschaften der Klassen AK und U 18 statt. Die Athletinnen und Athleten der Union St. Pölten konnten dabei sechsmal Gold, dreimal Silber und fünfmal Bronze holen.

Gleich bei ihrem ersten Auftritt im USTP-Dress durfte die erst im Winter von Krems nach St. Pölten gewechselte Magdalena Lindner über das begehrte Sprintdouble bei den Frauen jubeln. Lindner gewann über 60 und 200 Meter in den sehr guten Zeiten von 7,71 beziehungsweise 24,97 Sekunden. „Sie zählt auch bei den Staatsmeisterschaften zu den absoluten Medaillenkandidatinnen“, freute sich Obmann Gottfried Lammerhuber über den starken Erstauftritt der Spitzensprinterin.

Im Windschatten von Lindner stürmten mit St. Veits 400-m-Hürdenspezialistin Lena Pressler (3.) und Isabelle Edlinger (4.) zwei weitere Union-Läuferinnen ins Spitzenfeld über 60 Meter. SLZ-Schülerin Pressler testete auch über die Kurzhürden ihre Schnelligkeit und wurde hier in 9,04 Sekunden Zweite.

Für weitere Titelgewinne der Union St. Pölten in der Allgemeinen Klasse sorgten Stabhochspringerin Agnes Hodi, der St. Veiter Mittelstreckenläufer Kevin Wallner über 800 Meter und Michaela Burda im Weitsprung. Hodi, Österreichs beste Stabartistin, überquerte dabei gleich beim ersten Saisonwettkampf die 4-m-Marke. Ebenfalls in den Medaillenrängen landeten Roland Hinterhofer (3., 800 m), Michaela Burda (2., 200 m) und Obmannsohn Lorenz Lammerhuber, der bei seinem ersten Wettkampf mit der schweren Männerkugel gleich den Vizemeistertitel holte. Masters-Sprinter Eduard Gonaus und Speerwerfer Clemens Kickinger wussten als Siebenter beziehungsweise Achter über 60 Meter zu überzeugen.

Wenth coacht Talent zu U-18-Titel

Bei den gleichzeitig ausgetragenen Titelkämpfen der U-18-Klasse sorgte Stefan Scheiflinger für den einzigen St. Pöltner Titelgewinn. Der von der Kaumbergerin Jennifer Wenth trainierte SLZ-Schüler gewann über 3000 Meter mit persönlicher Bestleistung von 9:27 Minuten. Trainingskollegin Sonja Inzinger holte bei den Mädchen über 3000 Meter mit

Bestzeit

den vierten Rang. Ebenfalls im Spitzenfeld landeten Niklas Kainrath als Dritter über 800 Meter (2:05,55 Minuten) und David Königshofer, der im Kugelstoßen ebenso die Bronzemedaille holte. Hier landeten mit Kilian Moser (4.) und Florian Hamerschmidt (5.) zwei weitere St. Pöltner Wurftalente auf den Plätzen.

Sprinterin Moyo Bardi wusste mit Bestleistung über 60 Meter und einem starken Weitsprung auf den dritten Rang zu überzeugen. Auch Julian Hagmann durfte über die 60-m-Hürdendistanz einen Medaillengewinn bejubeln, er holte Silber. In den 60-m-Vorläufen konnten Felix Bernauer und Larissa Koberwein persönliche Rekorde auf die Bahn zaubern.