Union St. Pölten-Asse Pressler, Dadic und Lindner bei EM dabei

Erstellt am 03. August 2022 | 02:58
Lesezeit: 3 Min
Gleich drei USTP-Damen qualifizierten sich für die „Heim-EM“ in München.
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Der österreichische Leichtathletikverband hat vergangene Woche nach Beendigung des Qualifikationszeitraums das Aufgebot für die Europameisterschaften in München von 15. bis 21. August bekannt gegeben. Unter den 14 nominierten ÖLV-Athleten finden sich mit Ivona Dadic, Lena Pressler und Magdalena Lindner auch drei von der Union St. Pölten.

Lena Pressler, seit heuer österreichische Rekordhalterin über 400 Meter Hürden, hat bei ihrem letzten Wettkampfantritt vor der Europameisterschaft ihre erste Teilnahme an einer EM der allgemeinen Klasse fixiert. Mit starken 57,41 Sekunden und dem zweiten Platz bei einem Meeting in Söderkamm (Schweden) konnte die St. Veiterin ihre Position im Europaranking weiter verbessern und sich somit fix für die EM qualifizieren.

Vier Jahre nach der Bronzemedaille bei der U-18-EM in Györ hat es die 21-Jährige nun auch zur EM der Allgemeinen Klasse geschafft. Außerdem steht die sprintstarke USTP-Athletin auch im Kader der nominierten Damen-Nationalstaffel über 4x100-Meter.

Bereits seit ihrer Leistung (6403 Punkte) bei den Olympischen Spielen im letzten Jahr in Tokio qualifiziert ist Siebenkämpferin Ivona Dadic. Die 29-jährige Vizeweltmeisterin hatte auf eine Teilnahme an der erst kürzlich zu Ende gegangenen WM in Eugene (USA) verzichtet, um bis zur EM in München wieder in Topform zu kommen.

Beim Horst-Mandl-Meeting in Graz testete Dadic am Samstag ihre Form über 100-m-Hürden (14,10 Sekunden) und im Weitsprung (5,80 Meter). Nach zuletzt intensiven Trainignseinheiten waren die Leistungen jedoch nicht ganz zufriedenstellend.

„Die nächsten zwei Wochen muss ich jetzt gut nützen, um die Zeit noch runter zu bekommen, damit ich mit einem guten Gefühl nach München fahren kann. Wenn ich bei der EM einen guten Wettkampf machen will, dann muss ich auch noch einiges drauflegen“, zeigte sich Dadic nach dem Wettkampf durchaus selbstkritisch.

Die dritte EM-Starterin von der Union St. Pölten ist Sprinterin Magdalena Lindner als Mitglied der österreichischen Sprintstaffel. Die Österreicherinnen mussten jedoch lange Zittern, denn der 16. Platz in der Europarangliste bedeutete den letzten Qualifikationsplatz.

Für Lindner könnte es jedoch auch noch über die Warteliste eine Startberechtigung über die 100 Meter geben. Sollten noch drei vor ihr gereihte Sprinterinnen absagen, könnte die schnellste Österreicherin nachrücken und auch im Einzel bei der EM starten.