Markus Marouschek holt Landesmeistertitel. Bei widrigen Verhältnissen läuft St. Pöltner die 42,2 Kilometer als schnellster NÖ-Athlet.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 16. April 2019 (03:29)
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Menschenmasse an der Linzer Strecke gibt’s nur beim Hot Spot im Ziel.

Bei schwierigen Bedingungen ging am Samstag der Linz-Marathon über die Bühne und dabei wurden auch die Staats- und Landesmeister ermittelt.

Markus Marouschek absolvierte die Königsdisziplin über 42,2 Kilometer, obwohl er am Vortag noch das Bett gehütet hatte. „Vernünftig war es nicht, dass ich gestartet bin, der ‚Ruhepuls‘ schon beim Start zum Rennen irgendwo, aber ich bin es angegangen, ohne das Bestreben eine neue Bestzeit laufen zu wollen“, schildert der St. Pöltner.

Es lief dann besser als erwartet, denn auch wenn er mit der Zeit von 2:38 Stunden keinen persönlichen Rekord schaffte — bei starkem Gegenwind auch nahezu unmöglich — hat es locker zum NÖ Landesmeistertitel gereicht. „In Linz sind vor allem im zweiten Streckenabschnitt wenige Zuschauer, die einen anfeuern und auch so schnelle Zeiten laufen nicht viele, also ist man viel allein, sodass es dann fad und zäh wird“, schildert er ein weiteres Manko des Laufs, an dem aber 10.000 Menschen teilgenommen haben.

Als nächstes plant Marouschek mit seinem Vater Stefan den Start beim „Wings for Life“-Run am 5. Mai in Wien. „Für den ist es gut, dass ich diesmal noch nicht voll gelaufen bin, da sollte noch Sprit im Tank sein“, lacht Marouschek.

Sein Vater läuft diesmal aber ziemlich unvorbereitet und daher „just for fun und für die gute Sache“. Grund: „Mich hat die Gelenksathritis wegen Überbelastung erwischt, und die Medikamente schlagen noch überhaupt nicht an“, muss er wohl noch ein Weilchen leiser treten.