Mit Motor platzt Peckarys Traum von Titelverteidigung. Motorschaden lässt auch die Hoffnung Peter Peckarys auf neuerlichen Sieg in der Formel Historic schwinden.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 12. Juni 2019 (01:28)
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Peter Peckary war so hoffnungsvoll in die Saison gestartet. Aber am dritten Rennwochenende gab der Motor seines Dellara F3 den Geist auf. Mit ihm platzten die Titelträume des Kasteners.

Peter Peckary, der Histo-Cup-Champion der Vorsaison in der Formel Historic, war auch heuer wieder lange Zeit auf der Siegerstraße unterwegs. Nach vier Rennen auf Platz zwei der Gesamtwertung platzte aber letzte Woche der Motor bei seinem Dallara F 3 und damit vermutlich auch der Traum von der Titelverteidigung.

„Dabei hat die Saison für mich richtig begonnen“, schildert der Kastener. Das neue Auto mit einem 220 PS starken Opel-Spiess-Motor versprach Top-Platzierungen. „Der Dallara F 3 war in der aktuellen Formel 3 sehr erfolgreich und für mich war es daher das richtige und logische Auto zur Titelverteidigung.“

„Dabei hat die Saison für mich richtig begonnen“

Beim ersten Rennen am Red Bull Ring belegte der Hobbyrennfahrer Platz drei und zwei. Trotz Gewöhnungsphase ans neue Auto und einigen Abstimmungsschwierigkeiten mit Reifen, Fahrwerk und Flügel.“

In Brünn gab’s den ersten Sieg sowie Platz zwei. „Auch in der Gesamtwertung bin ich damit auf Platz zwei vorgerückt“, schien für ihn die Verteidigung des Titels möglich. Bis am dritten Rennwochenende am Salzburgring die 220 Pferdchen seines Motors in den Ruhestand gingen. Statt aufs Podest raste Peckary direkt in die Werkstatt und der Traum, auch 2019 Champion des Histo-Cups zu werden, zerbröselte an einem Motorschaden auf offener Strecke.

„Der Motor muss völlig neu aufgebaut werden. Das nimmt mehrere Wochen in Anspruch"

Peckary: „Der Motor muss völlig neu aufgebaut werden. Das nimmt mehrere Wochen in Anspruch. Wann ich wieder in das Renngeschehen eingreifen kann, ist ungewiss. Ich glaube, dieses Jahr werde ich mich in die Reihen der Gratulanten für den Gesamtsieger einreihen müssen.“