Paulina Powondra meldet sich zurück. Böheimkirchner Boardercrosserin feiert nach einer langen Verletzungspause kurz vor Saisonende im Kühtai ihr Comeback.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 10. März 2020 (01:26)
Die 16-jährige Stamsschülerin Paulina Powondra kehrte in Kühtai zurück auf die Boardercrosspisten.
privat

Für Paulina Powondra, die wie ihr Bruder Felix im Skigymnasium Stams trainiert, war die Saison bislang zum Vergessen. Doch im März kann die 16-Jährige jetzt doch noch im Europacup ein paar Rennen bestreiten. Die Junioren-Crosser kämpften in einem internationalen Feld (54 Starter/13 Nationen) im Kühtai um FIS-Punkte.

Bei den Damen (23/9) kehrte die bislang verletzte Paulina Powondra mir Platz 16 ins Renngeschehen zurück. Mit Jahrgang 2004 zählt sie zu den jüngsten Starterinnen und ist, so wie ihr Bruder Felix, in der Jahrgangswertung die Nummer Eins in Österreich.

Der Sieg ging an Zoe Colombier (FRA) und beste Österreicherin wurde die Salzburgerin Anna-Maria Galler. Am Sonntag landete Paulina Powondra auf Rang 13.

Auch Bruder Felix (ebenfalls ein Stams-Schüler) darf mit seiner Platzierung im Mittelfeld (14.) durchaus zufrieden sein. Unter den Jahrgängen 2002 ist er der Beste unter den Österreichern, gefolgt von Lukas Schlatzer (29.) und Elias Schlinger (30.), lauter Fahrer von Union Trendsport Weichberger. Am Sonntag landete Felix Powondra auf Platz 17, Schlatzer sowie Schlinger belegten ex aequo den 33. Platz.

Burgstaller hofft noch auf Junioren-WM-Start

55 Starter aus 13 Nationen beteiligten sich beim PSL auf der Tauplitz, darunter Dominik Burgstaller (UTW) mit zweimal Rang 15. Den Sieg holte am Samstag der Kärntner Alex Payer, der wie weitere vier Österreicher — alle vor Burgstaller — als ÖSV-A-Kader-Angehörige zu den Weltcupstartern in den Parallelbewerben zählen. Die Chancen für eine Teilnahme an der Junioren-WM (30. März, Lachtal) steigen für Burgstaller aber. Wichtig wird eine gute Platzierung bei den österreichischen Meisterschaften am 28. März auf der WM-Strecke sein.