Erstellt am 10. Januar 2017, 05:20

von Claus Stumpfer

Play-off-Chance lebt. Die St. Pöltner Hawks bleiben nach Siegen über Tulln und Stockerau im Rennen um den Einzug unter die vier Besten.

   |  APA (EXPA)

Eine Doppelrunde gab es letzte Woche für die St. Pöltner Hawks, die im Kampf um einen Platz im oberen Play-off bereits mit dem Rücken zur Wand standen. Doch der 2:1-Sieg am Mittwoch in Tulln ließ die Chance am Leben. Am Freitag begrüßten die Hawks dann den Stockerauer Eissportverein in St. Pölten. „Ein ganz wichtiges Spiel für beide“, wusste Hawks-Trainer Manuel Scholler bereits im Vorfeld. Und tatsächlich sahen das wohl auch die Stockerauer so, die mit einem beachtlich großen und starken kader angereist kamen, sodass sich ein Spiel auf Augenhöhe entwickelte.

„Wir haben einen geordneten Aufbau und gutes Vorchecking gezeigti, aber auch die Stockerauer kamen immer wieder gefährlich vors Tor“, sah Scholler in der 16. Minute aber doch die 1:0-Führung. Oldboy Walter Jecel sorgte mit einem schnellen Abschluss nach einem Bully für den 1:0-Pausenstand.

Im zweiten Drittel gewannen die Stockerauer dann ein wenig die Oberhand. Schlussmann Scholler verteidigte aber mit sehenswerten Paraden die Führung seiner Mannschaft. Und nach einer Drangphase gelang es Jecel und Co, angefeuert von deutlich mehr Zuschauern als zuletzt, auch wieder Ruhe ins Spiel zu bringen. Mit 1:0 ging es auch in den Schlussabschnitt. Das Spiel wurde körperbetonter und die Stockerauer, die alles versuchten, die Partie zu drehen, mussten daher Strafen in Kauf nehmen. Und eines der zahlreichen Überzahlspiele nutzten im Finish die Hausherrn. Simon Hochauer lenkte nach Vorarbeit von Waidhofer und Scholler den Puck ins Tor – 2:0.

„Das Powerplay hatte aber auch einen bitteren Nachgeschmack, weil der gefaulte Spieler Lukas Deinsberger verletzungsbedingt in die Kabine musste“, war Scholler nach dem 2:0-Sieg nicht nur zum Feiern zumute. Aber mit dem zweiten Sieg in Serie wurde die Chance aufs obere Play-off zumindest gewahrt.