Premiere für die SKN-Basketballer. Am Sonntag geht es für die St. Pöltner gegen Graz los. Der Klassenerhalt ist das Ziel des Aufsteigers in die Admiral-Superliga.

Von Manuel Burger. Erstellt am 24. September 2019 (01:45)
SKN St. Pölten Basketball
Der Kader der SKN-Basketballer für die Superliga-Saison: Paul Koroschitz, Marko Kolaric, Jonas Blasch, Jakob Wonisch, Nico Kaltenbrunner, Headcoach Andreas Worenz, Roman Jagsch, Benjamin Rückert, Philip Jalalpoor, Florian Trmal, Kelvin Lewis und Steven Kaltenbrunner (v.l.). Bei der Generalprobe in Klosterneuburg nicht dabei waren der angeschlagene Florian Pöcksteiner sowie die jungen Rashaan Guylain Mbemba, Felix Angerbauer, David Harms, Simon Hintenaus und Bernhard Dockner.  Foto: privat

Die Generalprobe ist geglückt. St. Pölten kassierte in den Testspielen gegen Gmunden (64:84) und beim BC Vienna (83:87) zwar Niederlagen, die letzte Partie vor dem Saisonstart entschied der SKN aber für sich: 93:90 beim NÖ-Derby in Klosterneuburg.

„Die Erleichterung ist da, wir haben gesehen, dass wir auch einen Erstligisten schlagen können“, erklärte Headcoach Andreas Worenz. Ganz stark: Die drei Neuzugänge Trmal (29 Punkte), Jalalpoor (26) und Lewis (21).

Aufgrund des kurzfristigen Aufstiegs war die Vorbereitung mit den Neuzugängen nicht lange. Worenz: „Der Feinschliff fehlt. Hundertprozentig eingespielt sind wir noch nicht, aber auf einem guten Weg.“

Die Zielsetzung liegt für Worenz beim neuen Modus auf der Hand. „Wir wollen mit dem Abstieg nichts zu tun haben und die Relegation vermeiden.“ Die Top sechs nach dem Grunddurchgang sind für den Aufsteiger wohl utopisch.

Zum Auftakt (Sonntag, 17.30 Uhr, Sportzentrum NÖ) empfängt der SKN den Vorletzten der letzten Spielzeit aus Graz. „Sie haben sieben Neuzugänge, ordentlich aufgerüstet und sind nicht mehr vergleichbar mit Graz aus der letzten Saison. Wir sind in den Spielen als Aufsteiger sicher nicht der Favorit.“

Doublesieger Kapfenberg, Gmunden und Oberwart sind für Worenz die Meisterschaftsfavoriten, die Vienna Timberwolves und Traiskirchen sieht Worenz „auf Augenhöhe“ mit dem SKN.