Präsentation des neuen Radsportteams. Das neue niederösterreichische Continental-Team wurde am Donnerstag im Sportzentrum NÖ präsentiert. Und das Team „Sport.Land Niederösterreich Selle SMP - St.Rich“, wie es offiziell heißt, geht mit großen Erwartungen ins erste Rennjahr.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 21. März 2019 (18:34)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Claus Stumpfer

„Insgesamt ist das Projekt mit unseren Sponsoren aber auf drei Jahre ausgelegt, denn für ein Jahr hätte sich die ganze Arbeit nicht ausgezahlt“,  sagt Teamleiter Christoph Kaltenböck, der mit einem Budget von über 300.000 Euro pro Jahr kalkuliert. Hauptsponsor ist das Sportland NÖ, das mit diesem Team seinen jungen Talenten eine Plattform ins Profigeschäft bieten will.

Allerdings sind auch vier Oberösterreicher im Team vertreten und mit dem Slowenen Matej Mugerli ein echter Star in der Radsportszene, der die  jungen Fahrer als Rennsportleiter anführen soll.

70 Renntage auf der Straße vorgesehen

Der Rest der Truppe rekrutiert sich vor allem aus U-23-Talenten. Bei der Teampräsentation in Anwesenheit von Niederösterreichs Radsportpräsident Jürgen Brettschneider und dem Geschäftsführer des Sportzentrums NÖ, dem Ex-Bahnrad-Weltmeister im Punktefahren, Franz Stocher hat Andi Blümel  mit Klubobmann Johann Viehberger neben Mugerli noch Julian Gruber, Michael Holland, Stefan Mastaller, Lukas Viehberger (alle NÖ), die Hammerschmid-Zwillinge Marvin und Raphael (Linz) sowie die Umhaller-Brüder Andreas und Thomas (alle OÖ) vorgestellt. Verhindert war Martin Feichtegger. Als Teamleiter fungieren Christoph Kaltenböck, Johann Viehberger, Matej Mugerli und Thomas Umhaller.

Für Mugerli ist die Ö-Tour das große Ziel mit der dritten Etappe von Zwettl nach Wr. Neustadt und dann auch die dem Vorjahreszweiten Hermann Pernsteiner gewidmete vierte Etappe, die von dessen Heimatort Kirchschlag in die Steiermark führt. „Vor allem bei diesen beiden Etappen wollen wir uns auch für unsere Sponsoren ins rechte Licht setzen“, verspricht Mugerli. Nachdem er noch immer nicht ganz von einer Verletzung genesen ist, wird der slowenische Routinier im ersten Teil der Saison aus dem Auto genau auf die Beine schauen. „Aber bei der Ö-Tour werde ich in Topform sein“, ist er überzeugt.

Insgesamt sind 70 Renntage für das Team auf der Straße vorgesehen. „Das ist sehr viel“, weiß auch Kaltenböck, zumal unsere beiden Bahnspezialisten Mastaller und Viehberger auch 15 bis 20 Tage auf der Bahn einkalkulieren müssen, Mastaller möchte sich ja sogar für die Olympischen Spiele qualifizieren.