Punkte sollen her. Der SKN will in Parndorf den ersten Sieg in der Rückrunde einfahren, rechnet aber mit einer schweren Aufgabe.

Von Michael Moser. Erstellt am 04. März 2014 (23:59)
NOEN, Claus Stumpfer
Renato Gligoroski (l.) ist der neue Mann neben Gerald Baumgartner. Foto: Stumpfer
Von Michael Moser

PARNDORF - SKN ST. PÖLTEN, FREITAG, 18.30 UHR: Für den neuen Co-Trainer Renato Gligoroski war es ein ebenso durchwachsener Abend, wie für den Rest der SKN-Angestellten. Immer wieder beriet sich Gligoroski eifrigst mit seinem Chef Gerald Baumgartner.

„Keiner schießt absichtlich daneben“

Das Thema lag auf der Hand und hieß „mangelnde Chancenverwertung“. So hatten die beiden Übungsleiter nach dem 0:0 gegen Lustenau Erklärungsbedarf, ohne wirklich Antworten dafür zu haben, warum ihre Spieler nicht getroffen hatten. „Was sollen wir da noch großartig trainieren. Das sind Gelegenheiten, die du einfach verwerten musst“, nahm Baumgartner seine Spieler aber kurz darauf gleich wieder in Schutz.

NOEN, Claus Stumpfer
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„Keiner schießt absichtlich daneben, solche Abende hast du, spielerisch kann ich der Mannschaft nicht viel vorwerfen.“ Konnte er auch nicht, aber am Ende waren es wieder zwei liegen gelassene Punkte, die den Abstand nach oben weiter anwachsen lassen.

Gelbsperren-Profiteur Galan?

Die Punkte sollen nun gegen Parndorf folgen, doch spätestens nach dem verlorenen Spiel im Herbst ist man vor dem Aufsteiger gewarnt. „Parndorf ist ein unberechenbarer Gegner, der ums Überleben kämpft“, weiß Manager Christoph Brunnauer, dass man auf der Hut sein muss.

Die Marschrichtung ist aber klar. „Wir wollen so viele Spiele wie möglich gewinnen und damit am besten in Parndorf beginnen“, fordert Trainer Baumgartner. Ob er bei der Burgenland-Reise schon auf den neuen Spanier Galan zurückgreifen kann, ist mehr als fraglich.

„Wir haben bis jetzt noch keine Freigabe für ihn erhalten. Aufgrund der Legionärsbeschränkung wird es aber ohnehin schwer, wir sehen ihn eher als ein Versprechen für die Zukunft“, will Brunnauer den Spanier langsam an die Mannschaft heranführen. „Wisio und Jano stehen derzeit bei vier Gelben Karten, also wer weiß, vielleicht wird früher als erwartet schon ein Platz frei“, rechnet Brunnauer bis Ende der Woche mit einer Antwort aus Indonesien.

Nach der Aufgabe in Parndorf steigt am Montag in der NV Arena das große niederösterreichische Erste Liga-Derby:


Lesen Sie zum Thema Galan-Transferaktivitäten außerdem den Kommentar von Claus Stumpfer aus der dieswöchigen St. Pöltner NÖN: