St. Pölten

Erstellt am 20. November 2018, 01:12

von Claus Stumpfer

Zlin war zu stark für Gastgeber. Tschechen dominieren das diesjährige Leopolditurnier. Im Finale stand auch Lokalmatador Michi Schlachtner mit einem Zliner.

Die Teilnehmer aus vier Nationen boten beim 51. Leopoldi-Turnier in St. Pölten r ganz großen Radballsport. Am Ende erwies sich das Team aus dem tschechischen Zlin für die Hausherrn aber als zu stark.  |  privat

Am Samstag fand in der SHS St. Pölten das 51. Internationale Leopoldi-Turnier der Elite-Herren statt. Am Start waren zehn Teams aus vier Nationen.

In der Gruppe A kam es zum internen Duell der Gastgeber St. Pölten 1 (Manuel Schlachtner mit dem erst 14-jährigen Matthias Härtinger) gegen St. Pölten 3 (Chris Thier/Max Bugl). Die erstmals zusammen spielenden Einser-Jungs setzten sich 3:2 durch. St. Pölten 1 konnte auch die folgenden Gruppenspiele gegen Olomouc (6:3), Baj (4:3) und Sitborice (4:0) gewinnen und auch Team 3 stieg auf (Baj 3:2, Olomouc 2:2, Sitborice 3:1).

In der Gruppe B lief es für Daniel und Alex Weiss aber nicht nach Wunsch. Gleich ihr erstes Gruppenspiel verloren sie 1:3 gegen Prerov (Tschechien). Gegen die SG St. Pölten/Zlin (Michi Schlachtner/Jan Krejci) gaben sie eine 3:2-Halbzeitführung aus der Hand — 3:5! „Ich statt Alex im Tor war keine gute Idee“, gesteht Daniel Weiss. Nur gegen Leutersdorf (Deutschland) gab es einen 6:1-Sieg, denn auch Zlin war zu stark.

Das Halbfinale zwischen St. Pölten 1 und Zlin verlief ausgeglichen. Härtinger lieferte sein bestes Spiel ab. Dennoch musste man sich nach 2:2 im 4-m-Schießen geschlagen geben. Da sich im zweiten Halbfinale St. Pölten/Zlin gegen St. Pölten 3 mit 5:2 durchsetzte, kam das „Brüder-Duell“ nicht zustande.

Im Spiel um Platz drei gab es die Neuauflage des St. Pölten-Duells. Und Thier/Bugl drehten den Spieß um, siegten hauchdünn. Im Finale gelang St. Pölten/Zlin gegen Zlin die Revanche aber nicht. Michi Schlachtner ging zwar zweimal in Führung, doch die Tschechen glichen jeweils aus und hatten in der Verlängerung das Glück des Tüchtigen — 4:2-Sieg.