Holland knackte den "Marathon-Granit" . Thomas Holland von den Naturfreunden Wilhelmsburg entscheidet traditionsreichen „Granitbeißer“-Marathon für sich.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 05. September 2017 (01:06)
Michi Holland setzte sich gegen Klubkollege Christian Seidl durch.
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Beim „Granitbeißer“, dem ältesten MTB-Marathon Österreichs waren am Samstag auch Michael und Thomas Holland auf der Small-Strecke in St. Georgen am Walde über 16 Kilometer und 550 Höhenmeter am Start.

Harter Kampf um die besten Plätze

„Die relativ kurze Distanz mit mehreren Anstiegen führte dazu, dass man sich im Kampf um die vordersten Ränge nichts geschenkt hat und Erholungspausen nicht wirklich vorhanden waren“, schildert Michael, der allerdings selbst hauptverantwortlich für das Tempo war, und bereits nach einigen Fahrminuten die erste Spitzengruppe in den längsten Anstieg geführt hat.

Am Hinterrad des Wilhelmsburgers von den Naturfreunden waren unter anderem noch Christian Seidl aus Frankenfels sowie Benjamin Illek, welcher als letzter Konkurrent vom Spitzenduo abreißen lassen musste. Schnell hatten die beiden Junioren einen großen Vorsprung und attackierten sich gegenseitig. Nach einigen erfolglosen Attacken Hollands hat dann Seidl die Initiative ergriffen und einen Vorsprung von fast zehn Sekunden herausgefahren.

„Ich hab es aber noch rechtzeitig vor dem letzten steilen Anstieg geschafft, aufzuschließen und konnte den Zielsprint nach 41:17 Minuten für mich entscheiden“, freute sich Holland am Ende auch noch über einen neuen Streckenrekord. Vater Thomas Holland konnte als gesamt Siebzehnter von 80 Startern den zweiten Rang in seiner Altersklasse M 40 einfahren.

Gute Platzierung für Conny Holland

Währenddessen ging es für Michis Schwester Cornelia im Rahmen der Watersley Ladies Challenge mit dem Straßen Nationalteam in den Niederlanden heiß zur Sache. In einem ebenfalls kurzen und sehr schnellen Rennen durch enge und winkelige Gassen konnte sie als bestplatzierte Österreicherin im U-17-Bewerb den sechsten Platz holen.

Am Sonntag erreichte Conny Holland als erneut beste Österreicherin Platz elf. „Leider hab ich beim Zielsprint einige Positionen gegen die starken Sprinterinnen verloren, dennoch ist das ein sehr gutes Ergebnis und ich habe internationale Erfahrung sammeln können“, resümierte sie zufrieden.