Saisonstart für Patrick Grasl in der Türkei

Erstellt am 01. Februar 2023 | 02:27
Lesezeit: 2 Min
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Patrick Grasl gab gleich zum Saisonstart beim UCI-1.2-Rennen in Aspendos alles. Der Sprintspezialist quälte sich auch über einen Berg mit dem Hauptfeld.
Foto: privat
Zwei schnelle Rennen überstand der St. Pöltner bei seinen bislang frühesten Auftaktrennen mit Bravour.
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Für den St. Pöltner Patrick Grasl und seinem Team ARBÖ headstart ON Fahrrad ging es letzte Woche in die Türkei. Dort fand für ihn am Samstag die heurige Saisoneröffnung in Aspendos statt. Am Programm stand das über 149,8 Kilometer lange UCI-1.2-Rennen GP Aspendos im Rahmen der Asien-Tour der UCI. Neben zahlreichen Continental-Teams waren auch zwei Nationalteams im Starterfeld vertreten.

Da bereits nach 20 Kilometern der erste Anstieg wartete und die Straßen schmal waren, entwickelte sich von Beginn an ein schnelles Rennen, bei dem sich Grasl gut zurechtfand. Im ersten langen Anstieg konnte sich dann eine 12-Mann-Spitzengruppe absetzen.

Grasl kam mit einer größeren Verfolgergruppe über den Anstieg und konnte sich bis zum Schluss in dieser Gruppe halten. Zwischendurch versuchte er einige Attacken, konnte sich aber nicht aus der Gruppe lösen. Auch den zweiten kürzeren Anstieg überstand er ohne Probleme und belegte den 26. Platz.

Extreme schnelle Rennen machen Lust auf mehr

„Damit bin ich mehr als zufrieden, zumal der Schnitt des Rennens bei 41,8 km/h lag“, zeigte er sich beim bislang frühesten Saisonstart top in Form.

Am Sonntag folgte dann ein Kriterium über 60 Kilometern, welches am EXPO-Gelände in Antalya gefahren wurde. Wie erwartet entwickelte sich ein sehr schnelles Rennen (48,8 km/h Schnitt).

„Glück hatte ich gleich in der Startkurve, da es in dieser zu einem Sturz kam, dem ich nur knapp ausweichen konnte“, war Grasl froh, dass er das Rennen im Hauptfeld beenden konnte.