Starkl rettet SKN Juniors Remis. „Wembley-Tor“ in letzter Minute durch Kurt Starkl beschert den Juniors einen Punkt gegen Amstetten.

Von Wolfgang Wallner. Erstellt am 29. September 2014 (09:37)
NOEN, Wolfgang Wallner

ST. PÖLTEN JUNIORS - AMSTETTEN 1:1. „Wer das erste Tor macht, gewinnt!“ Diesen Eindruck hatte SKN-Spielertrainer Jochen Fallmann von der Partie gegen Amstetten. Umso glücklicher war er am Schluss, dass er nicht Recht behielt.

Denn mit einem Kopfballtreffer von Kurt Starkl nach einer Hereingabe von Patrick Schagerl knöpften die Juniors den Mostviertlern doch noch einen Punkt. Für Amstetten war‘s das bereits fünfte Remis in Serie.



Die erste Halbzeit konnten die St. Pöltner recht offen gestalten. Nur selten wurden die Amstettner wirklich gefährlich – dann aber richtig. Ein Kozelsky-Kopfball zählte wegen Abseits nicht, bei einem knallharten Schuss von Martin Teurezbacher konnte sich SKN-Schlussmann Lukas Schwaiger auszeichnen.

In Minute 53 war der St. Pöltner Schlussmann allerdings machtlos. Spielertrainer Fallmann spielte den Ball zu Philipp Koglbauer, der wurde gleich attackiert. Der Schiri ließ weiterlaufen und Ex-Profi Kozelsky schloss die Aktion schließlich mit einem schönen Drehschuss zum 0:1 ab.

Ausgleichstor in Schlussminute: „Ein Willensakt“

Ein Weitschuss von Lukas Deinhofer landet in den Händen von Schwaiger (56.) und Arno Kozelsky brachte aus kurzer Distanz einen Lachmayr-Stanglpass nicht im Gehäuse unter (59.). Drei Minuten später war für Lachmayr wieder bei Keeper Schwaiger Endstation.

Die St. Pöltner Juniors übernahmen nun das Kommando, versuchten alles. Doch bis auf einen harmlosen Starkl-Schuss kamen die Platzherren nicht zum Abschluss. Auch den Amstettner gelingt der „Lucky Punch“ nicht, ein Obermüller-Schuss zischte über das Gehäuse.

Und als nur mehr die größten Optimisten mit einem Punkt rechneten, war Starkl zur Stelle. „Ein Willensakt“, lobt Trainer Fallmann, „wir wollten diesen Zähler, haben uns den Punkt redlich verdient.“

Vorschau: Bereits am Samstag steigt am Voithplatz das nächste Heimspiel. Diesmal ist der SC Neusiedl zu Gast. „Ein Gegner in Reichweite“, schätzt Fallmann. Gerade gegen diese hat sich der SKN schwer getan: „Es wird höchste Zeit, dass wir auch solche Spiele gewinnen.“