Frauenfussball: Zweites Mädchenteam im Bezirk. Nach Neulengbach will sich nun auch Frankenfels im Frauenfußball etablieren und künftig eine Mädchenmannschaft stellen. Bei den Burschen geht der Raika-Junior-Cup in Szene.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 19. September 2017 (01:25)
NOEN, privat
Ernst Klement, Thomas Freymuth, Walter Riel, Christoph Hager, Ramona Fahrngruber, Sepp Marchart, Severin Strasser, Jeremias Dorn, Stephan Vrana und Michael Beitl bei der Schülerligasitzung in Karlstetten.

Die Erfolge des Frauennationalteams färben sich auch im Schulsport ab. „Wir haben genug interessierte Mädchen, die NMS Frankenfels wird eine Mädchenmannschaft stellen“, berichtet Ramona Fahrngruber von der Mittelschule Frankenfels bei der Tagung der Schülerliga am Mittwoch in Karlstetten.

Bis jetzt stellte nur die NMS Neulengbach im Bezirk St. Pölten Land eine Mädchenteam „Die Mädchen wollen Fußballspielen, die Schulen sind gefordert, auch ein dementsprechendes Angebot zu richten“, appelliert Schulfußball-Bezirkskoordinator Ernst Klement, dass auch Mädchen an den Schulen im Sportunterricht vermehrt Fußball spielen.

Zehn Schulen kämpfen um den Meistertitel

Was bei den Burschen mit der Schülerliga natürlich eine Selbstverständlichkeit ist. Heuer kämpfen mit Obergrafendorf, Neulengbach, Laabental, Wilhelmsburg, Frankenfels, Pyhra, Herzogenburg, Karlstetten, Prinzersdorf und Böheimkirchen zehn Mittelschulen in Meisterschaftsform um den Bezirksmeistertitel. Titelverteidiger ist die NMS Neulengbach.

Am Raika-Junior-Cup nehmen die NMS Frankenfels, Wilhelmsburg, Neulengbach und Böheimkirchen teilt. Für die Volksschüler gibt es wiederum den beliebten Mike-Cup, bei dem schon so manches Talent gesichtet worden ist.

„90 Prozent der Schülerligaspieler spielen nach ihrer Schulzeit in Vereinen oder Hobbymannschaften weiter. Vielleich findet sich acuh ein neuer David Alaba, der ja auch in der Schülerliga erstmals sein Talent zur Schau stellte“, bedankte sich Klement bei der Sitzung in Karlstetten auch bei allen Betreuern. „Ihr opfert viel Freizeit, um den Schülern die Spiele zu ermöglichen!“