Skandalöses Derby. Radlberg gegen Harland endet mit fünf Ausschlüssen. Die dezimierten Radlberger siegten verdient - 4:2.

Von Philipp Fraidl. Erstellt am 18. Mai 2015 (08:36)
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Murat Kartal (l.) und Dominik Weber (r.) mussten sich mit Pottenbrunn gegen St. Veit mit einer Rumpftruppe herumschlagen und gingen 1:4 unter.Claus Stumpfer

RADLBERG - HARLAND 4:2. Beiden Teams gelang in der ersten Hälfte nahezu nichts. Durch zwei Fehler in der Defensive stand es in der Pause aber 1:1.

Nach der Führung Harlands gleich nach Seitenwechsel übernahm Radlberg das Spiel und glich aus, nachdem man kurz zuvor noch einen Ausschluss dulden musste. Auch in Unterzahl dominierte man weiter und ging in Führung, dann wurde es kurios. Nach einer angeblichen Aufforderung des Schiri-Beobachters, mehr Karten zu zeigen, mussten noch vier weitere Akteure, ein Radlberger und drrei Harlander, vom Feld.

Radlberg-Trainer Fejzic über den Schiri: „Er war heute sehr schwach und hat viele Fehlentscheidungen, vor allem was Karten angeht, gemacht.“

ST. VEIT - POTTENBRUNN 4:1. Gegen den Aufstiegsfavoriten hatte die Buchberger-Elf keine Chance.

Pottenbrunn machte es dem Gegner durch viele kleine taktische Fehler und Fehlpässe leicht, zum Abschluss zu kommen. „Wir sind viel zu hoch gestanden, das war anders abgesprochen“, kennt Buchberger die Fehler. Schon nach zehn Minuten führte St. Veit 2:0 - das Spiel war mehr oder weniger entschieden.

TÜRNITZ - POTTENBRUNN 3:1. Zwei Tage zuvor musste Pottenbrunn nach Türnitz. Zwar verlor man auch in Türnitz, dennoch hätt man sich einen Punkt verdient.

Nach einer frühen Führung nach einem Dursun-Stangler auf Bogunovic konnte der Gastgeber das Spiel durch Standards drehen - 2:1. In der zweiten Halbzeit nahm Pottenbrunn das Spiel in die Hand und versuchte auszugleichen, doch auch ein Elfmeter nach 80 Minuten wurde von Dursun verschossen.

Buchberger macht seinem Team keinen Vorwurf: „Durch solche Spiele lernen die jungen Burschen, das kann ihnen keiner nehmen.“

BÖHEIMKIRCHEN - TRAISEN 0:5. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit, aus der Traisen durch einen schönen Angriff mit einer Führung rausging, machte sich Böheimkirchen selbst das Leben schwer: Erst spielte Yildiz einen schlechten Rückpass, dann führten zwei weitere Eigenfehler zu zwei weiteren Toren - die Entscheidung.

Trainer Dietmar Zeiss will nun gegen die Ebenbürtigen punkten: „Jetzt kommen Gegner auf Augenhöhe, unsere Chance!“