Weltcup-Finalteilnahme als Meilenstein für Tristan Takats

Der Böheimkirchner stand am Sonntag im Weltcup erstmals in einem großen Finale.

Erstellt am 22. Dezember 2021 | 02:13
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Der 26-jährige Tristan Takats zeigte im ersten Rennen in Innichen viele spektakuläre Aktionen und war damit „Man of the Race“.
Foto: ÖSV

Tristan Takats hat am Sonntag in Innichen (ITA) erstmals im Skicross-Weltcup ein großes Finale erreicht. Der Böheimkirchner musste sich in diesem dann aber mit dem vierten Platz begnügen. Der Sieg ging an den Schweizer Ryan Regez vor Bastien Midol (FRA) und Rece Howden (CAN).

„Als ich im großen Finale durch das Ziel gefahren bin, war ich schon ganz kurz enttäuscht, dass es nicht für das Stockerl gereicht hat“, meinte Takats. Aber mit ein wenig Abstand freute er sich dann doch riesig über sein erstes großes Einzelfinale und den vierten Platz. „Und jetzt habe ich wenigstens noch ein Ziel für die nächsten Bewerbe“, lachte er.

Takats ließ sich auch davon nicht beirren, dass er in jedem lauf nach der Startsektion nur im Hintertreffen war, sondern lauerte geduldig auf seine Chancen. Ein Schlüssel zum Erfolg sei die „Negativkurve“ gewesen, weil er sehr viel Speed in diese Passage habe mitnehmen können. „Nach diesem Rennen müssten die Veranstalter sie eigentlich in Takats-Kurve umbenennen“, meinte er selbstbewusst.

Bereits unter er Woche hatte war Takats mit Katrin Ofner beim Sprint-Teambewerb in Arosa (SUI) am vierten Platz gelandet. Doch eine weitere Steigerung blieb Takats dann beim Rennen am Montag versagt, er schied schon im Viertelfinale aus. Am Ende wurde Takats als Neunter zweitbester Österreicher hinter Robert Winkler (7.).

Takats geht nun als Fünfter im Skicross-Weltcup in die Weihnachtspause: „Natürlich war ich heute kurz enttäuscht, als ich im Viertelfinale ausgeschieden bin. Aber wenn mir vor der Saison jemand gesagt hätte, dass ich nach dem Dezember mit drei Top-10-Ergebnissen dastehe, hätte ich das sofort unterschrieben. Ich habe in den bisherigen Rennen viele gute Läufe gezeigt. Hier in Innichen hat leider der Start nicht gut funktioniert, daran muss ich arbeiten“, bilanzierte er.