Bitteres Erwachen in der zweiten Halbzeit. Die Fans des SKN Spusu St. Pölten sahen gegen Sturm Graz eine Mannschaft, die von einem ersten Heimsieg in der laufenden Bundesliga-Saison nach wie vor weit entfernt ist.

Von Bernhard Herzberger. Erstellt am 26. Oktober 2019 (21:25)

So mancher Zuseher auf den Rängen hatte sich nach dem Unentschieden im letzten Meisterschaftsspiel gegen die Wiener Austria insgeheim eine kleine Chance auf ein Ende der Durststrecke ausgerechnet.

Doch es will nicht so recht klappen bei den Bundesliga-Heimspielen des SKN Spusu St. Pölten. Dabei hatte es in der Partie gegen Sturm Graz nach den ersten 45 Minuten gar nicht so schlecht ausgesehen: Horst Zangl, SKN-Beauftragter für die internationalen Kontakte, sah einen hochmotivierten George Davis an allen Ecken und Enden zur Stelle und hoffte in der Pause noch auf den wieder erstarkten Kwang Ryong Pak.

Doch nach dem Wiedereinlaufen präsentierten sich die Wölfe wie ausgewechselt. Damit hatte weder Nationalratsabgeordneter a.D. Anton Heinzl noch Stadtrat Peter Krammer gerechnet, die ihrem Klub auch am Nationalfeiertag die Treue hielten.

Die letztlich sehr bittere 0:4 Niederlage wollten die Transportunternehmer Tanja und Manfred Bichler aus Rohrbach an der Gölsen, die mit ihren Kindern Max und Lilli ins Stadion gekommen waren, nach dem Spiel gar nicht kommentieren. Stattdessen erfreute man sich noch am ansprechenden Ambiente der VIP-Lounge und etwas Süßem zum Nachtisch...

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