Fünf Schlüsse für den Liga-Auftakt. "Wölfe" ziehen ihre Lehren aus der Vorbereitung. Nun steigt die Liga-Generalprobe gegen den Wiener Sportklub.

Von Wolfgang Wallner. Erstellt am 16. Februar 2015 (09:00)
NOEN, Erich Marschik

Schwarz-Weiß sind die Vereinsfarben des Wiener Sportklubs. So wie die von Auftaktgegner LASK. Nicht von ungefähr wird das Duell mit dem Ostligisten zur Generalprobe vor dem Start in die Frühjahrsmeisterschaft. „Viele Erkenntnisse“ habe er in den letzten Wochen gewonnen, sagt Steiner. Fünf Schlüsse, die zum Rückrundenstart (27. Februar) wichtig sein könnten, gezogen.

Schluss Nummer eins: „Der Weg passt“, sieht der SKN-Trainer die Formkurve im Steigen. Vor allem die konzentrierte Defensivarbeit nährt die Zuversicht. „Dass wir zwei Wochen vor der Meisterschaft die Sterne vom Himmel holen, muss ja nicht sein!“

Schluss Nummer zwei: Die Truppe ist einen Tick schwerer auszurechnen. Durch Neuzugänge wie Lukas Thürauer, der auch gegen Blau-Weiß Linz wieder traf. Und durch Routinier Andreas Dober, der mit seinen hammerharten Freistößen den oft zu harmlosen Standards der Wölfe mehr Pep bescheren soll.

Flügelflitzer stehen im Zentrum ihren Mann

Schluss Nummer drei: Steiner hat mehr Varianten im Talon. So haben die Außenbahnspezialisten Michael Ambichl und Marcel Holzmann auf der „Doppel-Sechs“ im Zentrum mehrere Partien gespielt. Und durchaus überzeugt. „Ich hab viele Spieler aus anderen Positionen eingesetzt, um Reize zu setzen“, sagt Steiner. Er attestiert Patrick Schagerl „einen Sprung nach vorne“. Der oft offensiv eingesetzte Linksfuß lieferte als Außenglied der Viererkette einige starke Auftritte.

Schluss Nummer vier: Die Dichte im Kader ist gestiegen. „Jeder Akteur hat in dieser Vorbereitung gezeigt, dass er sich Einsatzzeiten verdient“, freut sich der Leitwolf über den verschärften Konkurrenzkampf im Wolfsrudel.

Spieler "brauchen noch ein bisserl"

Schluss Nummer fünf: Der Faktor Zeit bleibt die große Unbekannte. Ob Sandro oder Andreas Dober, ob Oliver Markoutz oder der lange verletzte Spanier David Parada: Sie alle „brauchen noch ein bisserl“, räumt Steiner ein. Selbes gilt für Lukas Thürauer. „Er hat viel versäumt in einer wichtigen Phase der Vorbereitung, ist noch nicht bei 100 Prozent.“

Ob dieses Quintett schon für die LASK-Partie liga-fit sein wird, kann der St. Pöltner Trainer noch nicht abschätzen. „Das werden wir uns anschauen.“ Bei der Generalprobe gegen die Schwarz-Weißen aus Wien.