Wölfe wollen Heim-Manko ausmerzen. Nach zwei unnötigen Niederlagen brennen die Kicker des SKN St. Pölten auf Rehabilitation. Austria Lustenau, der schwächelnde Vizemeister des Vorjahres, kommt da gerade recht.

Von Wolfgang Wallner. Erstellt am 28. August 2014 (19:40)
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Zweimal Vizemeister reicht. Heuer wollten sie ganz vorne angreifen. Und finden sich nach sieben Runden knapp vor den Abstiegsplätzen wieder. Austria Lustenau hat viel gut zu machen am Freitag in der NV-Arena. Wie auch die St. Pöltner, die gegen Wacker Innsbruck und Liefering vor heimischer Kulisse Punkte liegen gelassen haben. „Nach diesen zwei unnötigen Niederlagen wäre ein Sieg dringend notwendig", räumt SKN-Sportmanager Christoph Brunnauer ein.

„Es gilt die letzten Kräfte zu mobilisieren"

Denn größeren Druck sieht er bei den Vorarlbergern: „Als selbst ernannter Titelfavorit ist die Partie für sie schon richtungsweisend." Schließlich hat die Austria aus dem Ländle den schlechtesten Saisonstart seit 2008 hingelegt, zuletzt auch beim SV Horn verloren (0:1).

Bei den Gastgebern fehlen weiterhin David Oberortner (Schambeinentzündung) und Bernhard Fucik (Fersensporn), der voraussichtlich für den ganzen Herbst ausfallen wird. Brunnauer: „Es gilt die letzten Kräfte zu mobilisieren, damit wir mit breiter Brust in die Länderspielpause gehen können und dort noch mal auftanken."

Dass der Gegner seine Qualitäten hat, ist den Wölfen bewusst. Schließlich haben die acht Treffer der Vorarlberger acht verschiedene Spieler vorbereitet. „Wieder werden Kleinigkeiten entscheiden", weiß SKN-Trainer Herbert Gager, "die Partie wird keinen Deut leichter als die gegen Innsbruck." Doch ein drittes Mal wollen sich die St. Pöltner nicht mehr als besseres Team die Butter vom Brot nehmen lassen.

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