Karl: „Silber hab‘ ich im Gepäck“. Der Wilhelmsburger Benjamin Karl muss sich im Parallelslalom nur Landsmann Andreas Prommegger geschlagen geben. Goldmission geht am Donnerstag weiter.

Von Wolfgang Wallner. Erstellt am 16. März 2017 (08:08)
Raste in der Sierra Nevada zu Silber: Benjamin Karl. Foto: Red Bull Content Pool/Daniel Deak Bardos
 
Red Bull Content Pool/Daniel Deak Bardos

„Silber hamma, die Mission Fünf geht weiter!“ Seine fünfte Goldmedaille bei Großeignissen hat Benjamin Karl noch längst nicht abgeschrieben. Am Donnerstag beim Parallel-Riesenslalom gehört der 31-Jährige zum engsten Favoritenkreis.

Beim Parallel-Slalom am Mittwoch musste sich der Wilhelmsburger nur seinem österreichischen Landsmann Andreas Prommegger geschlagen geben.

Dem Weggefährten knapp unterlegen

„Seit 15 Jahren laufe ich einer Medaille nach, heute hat alles gepasst“, atmet der Salzburger durch. Prommegger setzte sich auf dem langsameren blauen Kurs sowohl im Halbfinale gegen den Schweizer Nevin Galmarini, als auch im Finale gegen Benjamin Karl durch.

Nur 16 Hundertstel fehlten

Dem Wilhelmsburger fehlten schließlich nur 16 Hundertstel auf Gold. Mit Platz zwei kann der ehrgeizige Niederösterreicher ganz gut leben, denn seine Erfolgsserie hält. „Das freut mich riesig. Der arrogante Karl hat wieder zugeschlagen, sorry“, kann sich der Routinier eine Anspielung auf sein Image in manchen Medien nicht verkneifen.

Abo auf WM-Edelmetall

Eindrucksvoll ist sein „Lauf“ bei Großereignissen allemal. Seit 2009 ist der 31-Jährige bei Top-Events immer auf dem Podest gelandet. In der Sierra Nevada gesellte sich zu bisher viermal Gold und einmal Bronze bei Weltmeisterschaften nun auch Silber.