Wilhelmsburg

Erstellt am 04. Dezember 2018, 01:31

von Claus Stumpfer

Vom Schnee in die Wüste und retour. Benni Karl hatte vor seinem Saisonstart am 13. Dezember noch zwei aufwendige Fotoshootings für Red Bull.

Benni Karl im Steigflug. So stellt er sich die Saison vor. Vom Weltcupstart immer höher bis zum Saisonhighlight, die WM Anfang Februar im Deer Valley Resort von Park City.  |  NOEN

Eine Vorbereitung der besonderen Art hatte der Wilhelmsburger Routinier Benni Karl letzte Woche zu absolvieren. „Es gibt immer unterschiedliche Wege, um sein Ziel zu erreichen — und das ist heuer ganz sicher wieder die WM“, lacht dazu der sympathische 33-Jährige.

Saisonstart in Carezza steht vor der Tür

Nachdem Karl mit dem Nationalteam bei nahezu perfekten Bedingungen acht Tage lang in Copper Mountain (Colorado) trainiert hatte — auch dabei gab es aber ein cooles Fotoshooting im Schnee — ging es danach für zwei Tage ab in die Wüste. Im weltberühmten Arches Nationalpark von Moab (Utha) wurden die die Batterien in einer atemberaubenden Landschaft neu aufgeladen. Im Mittelpunkt stand aber natürlich auch dabei das Fotoshooting — legendärer „Stinkefinger“ natürlich inklusive (siehe Foto oben rechts).

Danach ging es nochmals für vier Tage zurück auf nordamerikanischen Schnee, ehe Karl und Co am Wochenende in die Heimat zurückkehrten, denn jetzt wartet der Weltcupauftakt auf die Athleten. Bereits traditionell wird im italienischen Carezza die Saison der Alpinboarder eröffnet (13. Dezember). „Dann werden wir sehen, wie gut wir wirklich gearbeitet haben und ob die Materialabstimmung passt“, ist Karl aber zuversichtlich. „Ausnahmsweise bin ich heuer von Verletzungen bis jetzt verschont geblieben!“