St. Pölten wieder im Halbfinale. SKN lässt in Fürstenfeld dank einer geschlossenen Teamleistung nichts anbrennen.

Von Manuel Burger. Erstellt am 02. Dezember 2020 (01:55)
Der erst 17-jährige Guylain Mbemba Rashaan gab alles.
Wolfgang Mayer

Der SKN hat den Aufstieg in das Cup-Halbfinale souverän gemeistert. Beim ehemaligen Meister und Cupsieger sowie aktuellen Zweitligisten machte St. Pölten schon frühzeitig alles klar.

Im ersten Viertel war allerdings noch bei beiden Teams die Offensive Trumpf. Die Führung wechselte mehrmals, nach 10 Minuten stand es 24:24. „Wir waren fokussiert, sind offensiv gut reingestartet und haben von Anfang an Druck gemacht“, war Head Coach Andreas Worenz erleichtert, wie seine Mannschaft mit der ungewohnten Rolle als Topfavorit umgegangen ist. „Ein Viertel kann man meistens mithalten, diese Erfahrung haben wir als Zweitligist auch gemacht. Irgendwann setzt sich aber die längere Bank und die Qualität durch.“

Der SKN rückte schon im zweiten Abschnitt die Kräfteverhältnisse zurecht, warf weiterhin hochprozentig und war nun auch in der Defensive präsenter. In den letzten 2,5 Minuten der ersten Hälfte stellten die Gäste dank eines 13:0-Laufs von 36:35 auf 49:35. In Minute 25 war der Vorsprung schließlich schon auf über 20 Punkte angewachsen (63:42) und die Partie entschieden.

„Einzug ins Halbfinale ist eine große Sache“

Da fielen auch viertelübergreifend 16 hintereinander erzielte Zähler der Fürstenfelder mit keinem SKN-Punkt in über sechs Minuten nicht mehr ins Gewicht. St. Pölten antwortete im Schlussabschnitt mit einem 8:0-Lauf und brachte den Sieg in trockene Tücher.

Die jungen St. Pöltner Talente Mbemba und Dockner nützten ihre Einsatzzeiten und markierten elf beziehungsweise sechs Punkte. Stark war die SKN-Darbietung von der Dreierlinie mit 48 Prozent Trefferquote (14/29). Worenz: „Ab dem zweiten Viertel war es ein entspanntes Spiel. Wir haben guten Teambasketball gespielt. Der Einzug ins Halbfinale ist eine große Sache.“