Talente trumpfen auf. Top vorbereitet zeigen sich auch die Jüngsten der Union St. Pölten bei den ASKÖ-Landesmeisterschaften in Ternitz.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 01. Mai 2018 (01:12)
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Weiter geht’s mit dem Wettkampfmarathon der St. Pöltner Kunstturnerinnen. Diesmal testeten die Jüngsten des Vereins vor der großen Landesmeisterschaft.

Als letzten Test vor den NÖ Landesmeisterschaften am Wochenende in Gänserndorf nutzten nun auch die Jüngsten der St. Pöltner Kunstturnerinnen die in Ternitz ausgetragenen ASKÖ-Landesmeisterschaften, um sich zum Teil erstmals vor einem Kampfgericht zu präsentieren. Nun steht das gesamte Team der Sportunion St. Pölten mit 21 Turnerinnen und 12 Turnern stark wie nie bereit, um NÖ-Titel zu erkämpfen.

In der jüngsten Wettkampfstufe U 8 überraschte bei ihrem ersten Wettkampf nach nur sechs Monaten Training Asmin Diskiran als Vereinsbeste mit Rang elf. Nur knapp dahinter fand sich die schon routiniertere Radina Ghonchei ein, der das neue Programm zum Verhängnis wurde (14.). „Am Weg auf Platz zwei ließ sie eine Schrittserie am Balken aus“, bedauert Tina Weinberger, Sektionsleiterin der Union-Turner und LZ-Verantwortliche. Die weiteren Platzierungen: Marie Oberndorfer (19.), Lena Seitz (23.), Arya Bulut (25.).

Sophie Mathurin holt Silbermedaille

In der bereits schwierigeren Wettkampfstufe U 10 überraschte Sophie Mathurin mit Silber. „Sie musste sich nur einer Wienerin geschlagen geben und das lässt für die kommenden NÖ-Titelkämpfe hoffen“, erklärt Weinberger. Christina Koursovitis verpasste das Stockerl nur knapp, Lisa Seitz belegte Platz sieben.

„Es war ein wichtiger Vorbereitungswettkampf vor der Landesmeisterschaft“, bilanziert Trainerlegende Tamara Lukoyanova, der das Rentnerdasein zu langweilig wurde und die sich nun wieder um eine Gruppe ehrgeiziger Mädchen gemeinsam mit Sergiy Flakin kümmert.

„Wir sind megaglücklich über diese Erfahrung“, ist auch Hannah Letschka sehr stolz auf die Leistungen ihrer Schützlinge, sie betreut gemeinsam mit Dominik Moissl jene Mädchen im Verein, die neu dazustoßen. „Unsere Mädchen trainieren noch nicht so intensiv wie die Leistungsgruppe, können mit dem nötigen Ehrgeiz und Ernst bei der Sache aber schon tolle Ergebnisse erreichen“, freut sie sich.

Weinberger freut sich über das starke Signal und die hohe Qualität der Grundausbildung durch das Trainerteam. „Wir haben hier mit der Union St. Pölten einen starken und top-engagierten Verein im olympischen Kunstturnen, nicht zuletzt weil auch das Leistungszentrum des NÖFT und später dann gemeinsam mit dem SLZ St. Pölten eine Fortführung in der Ausbildung garantiert wird und den Sportlerinnen eine Perspektive bietet. Nach den Landesmeisterschaften wird es auch erste Angebote für die Mädchen aus dem Leistungszentrum geben.“