Harland am Ende ganz souverän in der Bundesliga. Nach einer knapper Niederlage gegen Salzburg, fegen Bellotti und Co. über Telfs hinweg.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 25. Juni 2019 (01:27)
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Marek Jeloviec zog sich gleich zu Beginn seines Matches in Telfs eine Handgelenksverletzung zu, spielte aber durch und siegte sogar.

Bombenstimmung herrschte beim letzten Bundesligaheimspiel der Saison gegen Salzburg in Harland. Zwar rechneten sich die Hausherrn gegen die Tabellenführer keine Siegchancen aus, doch ein Punkt musste her, um nicht beim finalen Auswärtsspiel in Telfs völlig unter Zugzwang zu sein.

0:4 lautete das Ergebnis aber nach den ersten drei Einzelpartien, allerdings wäre ein 2:2 auch verdient gewesen! Lukas Jastraunig und Ricco Bellotti waren nun aber schon schwer unter Druck. „Doch auf Luki ist halt immer Verlass“, kommentierte Obmann Dietmar Sedletzky dessen 6:1, 6:1-Erfolg.

Mehr Sinn für Dramatik zeigte Harlands Nummer Eins. Bei 5:2-Führung kann Bellotti drei Satzbälle nicht nützen und verliert das Tiebreak des ersten Satzes. Doch dann gewinnt er doch noch ganz glatt mit 6:1, 6:1.

Beim Stand von 2:4 wurde dann den Harlandern von den Gästen angeboten, die Partie mit 3:6 zu „schreiben“, nachdem in allen drei Doppelpartien ein Aufschlag durchgeführt wurde. „Wir mussten das annehmen, benötigten den Punkt“, erklärt Markus Sedletzky.

Vaclav Safranek verstärkte dann Harland gegen Telfs. Zwar unterlag der Slowake selbst in drei knappen Sätzen dem Niederländer Mick Veldheer, doch dank seiner Anwesenheit hatten alle anderen fünf Harlander leichte Aufgaben. Mit der 5:1-Führung nach den Einzeln war der spannende Abstiegskampf entschieden – Harland gerettet und Dornbirn im Keller!