Reform für Meisterschaft ist angestoßen. Niederösterreich prescht mit dem „NÖTV Race to Masters“ vor. Konzept von Ramin Madaini wurde vom Verband jetzt abgesegnet.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 28. Januar 2020 (01:44)
NÖTV-Präsidentin Petra Schwarz mit Ramin Madaini.
privat

Wie in der NÖN bereits im Juli 2019 vermutet, hat sich das Tennisrace-Pilotprojekt, das die NÖ Kreise Mitte und Nordwest im Vorjahr initiiert haben durchgesetzt. NÖTV-Präsidentin Petra Schwarz unterzeichnete letzte Woche mit „Race-Mastermind“ Ramin Madaini eine Kooperationsvereinbarung, die das Projekt auf ganz Niederösterreich ausweitet.

„Rückwirkend mit November werden bis Ende Oktober alle offiziell in NÖ gespielten Matches (Mannschaftsmeisterschaft, Cup, Turniere) in das Race einfließen“, freut sich Madaini. Somit gibt es künftig Wertungen für den „Spieler und die Spielerin des Jahres“, den „Verein des Jahres“ und die erfolgreichsten Spieler der einzelnen Kreise (ITN-Kategorien) werden zudem ermittelt. Letztere qualifizieren sich fürs NÖTV-Masters, das im November im Sportzenturm NÖ bei Ramin Madaini stattfinden wird.

„Das NÖTV-Race ist eine Idee, um das Turniertennis in NÖ zu beleben und alle in NÖ gespielten Turniere aufzuwerten, die Teilnehmerzahlen bei den Landes- und Kreismeisterschaften anzuheben und aktive Spieler aller Spielstärken zu belohnen“, erklärt Madaini, der auch für die wöchentliche Aktualisierung der Ranglisten zuständig sein wird. „Abgesehen davon, dass das Race mit rund 17.000 Spielern das wohl größte Europas ist, wird die Attraktivität durch diese wöchentliche Aktualisierung wesentlich gesteigert“, ist Madaini überzeugt.

Mit den ab 1. Februar im Sportzentrum NÖ stattfinden Kreismeisterschaften steht bereits ein erstes Großevent vor der Tür, bei dem man Punkte fürs Race sammeln kann. Danach wird es die erste Raceliste geben.