Keine Bundesliga für Pottenbrunn. Nach dem freiwilligen Abstieg, samt Auflösung der Spielgemeinschaft mit Union St. Pölten, startet Pottenbrunn neu durch.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 03. September 2019 (01:20)
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Mit seinem Toptalent Lukas Wenda versucht die SKVg Pottenbrunn in der Donic-Landesliga neu durchzustarten.

Die St. Pöltner Vorstädter haben ihre Spielgemeinschaft mit der Union St. Pölten aufgelöst und wagen einen freiwilligen Neustart in der 1. Landesliga. Die Landeshauptstädter haben im Vorjahr die andere Grunddurchgangsgruppe der 2. Bundesliga ungeschlagen gewonnen und somit sportlich den Aufstieg geschafft. Auch die Jugendregelung hätten sie erfüllt, allerdings kamen ihnen die Spieler abhanden.

Der Deutsche Pavel Weinstein hat sein Zahnarztstudium abgeschlossen und daher St. Pölten verlassen. Und die Nummer Eins, der Ungar Balazs Fixl, folgte Mate Moricz ins salzburgische Kuchl. „Damit war es für uns finanziell nicht möglich, den Aufstieg mit Neuzugängen zu stemmen“, bekennt Sektionsleiter Horst Voller. Die Folge war der freiwillige Abstieg in die Landesliga, wo man um Eigenbau-Jungstar Luki Wenda neu durchstarten will.

Zum Auftakt gibt‘s gleich Derby gegen St. Veit

Am Samstag, dem 7. September, geht’s jedenfalls gleich los mit der spannenden Auswärtspartie gegen die SG St. Veit/Hainfeld.Obwohl sich die SG St. Veit/Hainfeld sportlich mit dem achtenPlatz doch ziemlich problemlos in der 2. Bundesliga gehalten hätte, war die Mannschaft aufgrund einer umstrittenen Regeländerung seitens des Verbands heuer zum Zwangsabstieg in die 1. Landesliga verdammt. Grund dafür ist, dass man mehr Nachwuchs stellen hätte müssen, was mehrer Bundesligaklubs nicht bewerkstelligen konnten. Betroffen waren noch Bruck/Leitha, Gratwein und Leoben.