Paal wirbt für Challenge St. Pölten. Michael Paal avancierte vom Fußballer zum begeisterten Triathleten. Heuer ist er Testimonial des großen Mitteldistanztriathlons am 24. Mai in St. Pölten.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 04. Februar 2020 (01:55)
Michael Paal ist Testimonial beim Challenge St. Pölten. Anmeldung: bestzeit.at/challengestpoelten/
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Michael Paal kommt vom Fußball. Er war Bundesliga-Tormann, spielte bei Sturm Graz, VSE St. Pölten, Donauwitz und Steyr, ehe er sich aus dem aktiven Fußballsport zurückzog. Danach absolvierte er das höchste Trainerdiplom, war zehn Jahre lang für verschiedene Jugendnationalteams (U 16 bis U 20) als Tormantrainer verantwortlich, begleitete diese bei zwei Europameisterschaften und einer Weltmeisterschaft und schloss dann praktisch aus heiterem Himmel ganz mit dem Fußballsport ab.

„Als professioneller Sportler bist du es gewöhnt, immer zu trainieren und dich immer zu bewegen“, erzählt der heute in St. Pölten lebende Steirer. „Also hab‘ ich nach meinem Karriereende nach einem neuen Sport gesucht.“ Triathlon hat Paal immer schon fasziniert. Die Disziplinen Laufen und Radfahren waren kein Problem. Das Schwimmen hat ihn herausgefordert.

Schwimmen war für Ex-Fußballprofi schwer

„Schwimmen hab‘ ich am Anfang fast gar nicht können. Also Kraulen zumindest nicht. Inzwischen ist es eigentlich meine liebste Disziplin“, sagt Paal lachend. Jedem Anfänger gibt er daher mit auf den Weg, dass beim Schwimmen das Dranbleiben, das Wichtigste ist. „Es kann ziemlich langwierig sein, aber zahlt sich absolut aus.“

So kam es, dass Michael Paal 2007 bei der ersten Mitteldistanz in St. Pölten an der Startlinie stand und seither nur ein Rennen verpasst hat. „Einmal war ich krank, aber sonst jedes Jahr dabei“, erzählt er. Wie er trainiert? „So wie es passt.“ Trainer hat Paal keinen, Trainingsplan auch nicht, aber er liebt die Bewegung und Sport ist ein fixer Teil von ihm.

2020 wird Paal auch an der Startlinie in St. Pölten stehen, dieses Jahr als Testimonial des Rennens. „Ich mag die gesamte Strecke, das Schwimmen in zwei Seen mit Landgang, Radeln durch die Wachau und schließlich das Laufen in St. Pölten“, erzählt er begeistert. Besonders aufs Laufen freut sich Paal jedes Jahr. „St. Pölten ist längst meine Heimat und es gibt nicht schönerer als vor jubelndem Heimpublikum das Rennen zu Ende zu bringen.“