SKN-Basketballer fanden die Nadel im Heuhaufen . Nach 70 Partien im Videostudium fiel die Wahl auf den US-Amerikaner Wesley Myers. Auch Philip Jalalpoor kommt zum SKN.

Von Manuel Burger. Erstellt am 27. August 2019 (02:49)
Wolfgang Mayer
Wesley Myers (l.) und Philip Jalalpoor (2. v. r.) wurden von SKN-Headcoach Andreas Worenz, Assistant-Coach John Griffin und Obmann Alfred Muschik am Wochenende in Empfang genommen.

Die SKN-Basketballer haben ihren Kader für die erste Superliga-Saison komplettiert.

Mit dem 24 Jahre alten Wesley Myers (1,85 Meter) kommt ein neuer US-Amerikaner in die niederösterreichische Landeshauptstadt. „Er ist der Spielertyp, den ich gesucht habe und mein Wunschkandidat“, ackerte sich Headcoach Andreas Worenz zur Analyse durch insgesamt 70 Spiele. „Wesley ist sehr vielseitig. Er kann gut werfen, penetrieren und ist ein ausgezeichneter Verteidiger.“

An der Universität South Carolina absolvierte Myers seine vier Jahre am College und setzte zur Absolvierung seines Masterstudiums noch ein basketballfreies Jahr drauf. „Er kann ein Glücksgriff sein“, hofft Worenz, der froh ist, dass Myers dadurch durch das Raster vieler Vereine in Europa fiel. „Er ist zielstrebig, fokussiert und hofft, dass er in Europa Fuß fassen kann.“

Ebenfalls neu an Bord ist der Deutsche Philip Jalalpoor (26). Der 1,88 Meter große Neuzugang war vier Jahre an der University of British Columbia in Vancouver und zuletzt ein Jahr in der dritten spanischen Liga bei Logrono. „Er ist ein guter Werfer von draußen“, schildert Worenz. Sowohl Jalalpoor als auch Myers können als Point- oder Shootingguards aufgeboten werden.

„Wollen die beste Defensive haben“

„Wir haben konstante Werfer gebraucht“, zog Worenz seine Lehren aus der letzten Saison und der langen Verletzungspause von Roman Jagsch. „Wir wollten das Risiko nicht mehr eingehen und sind nun breiter aufgestellt.“

Die bisherigen Probleme unter dem Korb will man mit den Neuzugängen Kolaric und Trmal wettmachen. Die Strategie wird dementsprechend ausgerichtet: „Unser Ziel ist es, in der Defensive die beste Mannschaft der Liga zu werden.“