St. Pölten

Erstellt am 13. November 2018, 01:14

von Claus Stumpfer

USP St. Pölten fand kein Rezept gegen Hypo Tirol . Hypo Tirol war im Spitzenspiel eine Nummer zu groß für die USP St. Pölten – 0:3-Niederlage für Leitgeb und Co.

Spielertrainer Manuel Leitgeb (l.) und seine Panthers waren gegen Hypo Tirol ohne Chance.  |  Claus Stumpfer

Am Samstag empfingen die St. Pöltner Panthers den aktuellen Tabellenführer in der HTL. Und der erste Satz begann gleich mit einer Unterbrechung. War beim letzten Heimspiel wegen eines Wassereinbruchs an ein Spiel nicht zu denken, so ist diesmal das EDV-Wettkampfsystem zusammengebrochen. Nach einer kurzen Unterbrechung wurde auf die manuelle Punkteerfassung umgestellt.

Also ging beim Stand von 1:1 im ersten Satz das Spitzenspiel erst richtig los. Und die Tiroler zeigten gleich von Beginn an, warum sie an der Tabellenspitze stehen. Die Heimischen um Kapitän Puchner spielten zwar solide, doch Hypo Tirol erhöhte Punkt für Punkt den Druck und konnte rasch davonziehen. Mit 17:25 ging der erste Satz an die Gäste.

Im zweiten Satz kam eine bissigere und konzentriertere USP aufs Feld und konnte sich sogar bis auf 10:3 absetzen. Tirol wachte dann aber wieder auf und Mitte des Satzes lagen beide Teams bereits gleichauf. „Tirol konnte fast nach Belieben das Tempo anziehen und ist auch im zweiten Satz letztlich klar auf 25:19 davongezogen“, musste Spielertrainer Manuel Leitgeb die Überlegenheit des Favoriten anerkennen.

Im dritten Satz war dann die Gegenwehr schon erloschen, obwohl St. Pölten gegen Ende gegen ebenfalls nicht mehr voll konzentrierte Tiroler noch einige Punkte aufholen konnte. „Das war aber nur Ergebniskorrektur“, kommentierte Leitgeb das 22:25, welches die 0:3-Niederlage besiegeln sollte, im dritten Satz.

„Heute hat es überhaupt nicht gepasst. Tirol war zu stark, ist nicht umsonst Tabellenführer. Wir sind leider nie ins Spiel gekommen, spielten teilweise ungeordnet und schlecht abgestimmt. Das geht sich dann halt gegen so einen starken Gegner nicht aus“, ist Leitgeb einsichtig und ergänzt: „Vom Gefühl her waren wir nicht so schlecht, wie es das Ergebnis aussagt. Aber Tirol hatte nix zu verschenken. Da sind sehr abgebrüht die Burschen!“