Verpatzter Abschluss für Union Hot Shots Böheimkirchen. Verpatzter Saisonabschluss für das Landesligateam der Union Hot Shots Böheimkirchen — 0:3 gegen Zwettl.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 01. Mai 2018 (01:49)
NOEN, privat
Böheimkirchens geschäftsführender Gemeinderat Thomas Lechner (Matchpatronanz) und der Präsident der Sportunion Böheimkirchen Peter Schwarzenpoller mit den Hot Shots, die im letzten Landesligaspiel der Saison gegen Union Zwettl eine 0:3 (24:26, 19:25, 21:25)-Niederlage einstecken mussten.

BÖHEIMKIRCHEN - ZWETTL 0:3. Mit viel Motivation und dem vollzähligen Kader empfingen die Hot Shots der Sportunion Böheimkirchen am Samstag das Team aus Zwettl.

Die Waldviertlerinnen, die man im ersten Match noch mit 3:0 hatte besiegen können, ließen zuletzt mit Siegen gegen Sokol und Langenlebarn aufhorchen. „Sie sind sehr stark in der Abwehr und erarbeiten sich viele Punktchancen“, wusste Hot-Shots-Trainer Matthias Poller über die Stärken der Gegnerinnen sehr wohl bescheid.

Im ersten Satz gelang es seinem Team zunächst auch ganz gut, die Zwettlerinnen mit dem Service und Angriffen unter Druck zu setzen. Die Spielerinnen um Kapitänin Theresa Förster, erspielten sich so einen 5-Punkte-Vorsprung. Die Gäste bewiesen aber Moral und glichen gegen Satzende zum 23:23 aus. Einen Punkt später mussten die Hot Shots sogar einen Satzball abwehren. Außenangreiferin Lisa Binder behielt die Nerven und glich zum 24:24 aus.

Unkonzentriertheit bringt Gegner zurück

„Dieses Problem begleitet uns bereits die ganze Saison. Wir führen über weite Strecken des Satzes und durch Unkonzentriertheiten lassen wir den Gegner zurück ins Spiel kommen“, beklagt Poller, dass auch diesmal nicht die Konzentration bis zum Satzende gehalten werden konnte. Die Waldviertlerinnen erspielten sich einen zweiten Satzball und beendeten den ersten Satz mit einem Servicewinner.

Mit Spielerwechsel kam in Satz zwei wieder Schwung ins Spiel der Heimischen. Die Verunsicherung nach dem Satzverlust war aber auch weiterhin deutlich zu spüren. Viele lange Ballwechsel forderten den Spielerinnen auf beiden Seiten alles ab. „Die Stimmung in der Halle war auch diesmal wieder toll und die Fans haben unser Team in jeder Situation unterstützt“, bedankt sich Poller. Den Matchverlust nach 92 Minuten konnten aber auch die Fans nicht verhindern. „Knackpunkt war mit Sicherheit der vergebene erste Satz, danach war Zwettl einfach das bessere Team“, bedauert Poller das missglückte Saisonfinale. „Jetzt gilt es die Saison abzuhaken, neue Kraft zu tanken, den Hallen- gegen einen Beachvolleyball auszutauschen und sich im Sommer beim Trainingslager im August auf die kommende Saison vorzubereiten.“