Erstellt am 22. Januar 2019, 02:18

von Claus Stumpfer

Karl „floppt“ in Rogla. Trotz verpasstem Einzug ins Finale führt Benjamin Karl auch nach dem Rennen in Slowenien in der Weltcupgesamtwertung. Nun wartet Moskau.

Vorsprung von 80 Punkten im Weltcup: Benni Karl.  |  Lugger

Der Wilhelmbsurger Benjamin Karl blieb beim Weltcuprennen im slowenischen Rogla wie auch seine Nationalteamkollegen Alexander Payer (17.), Sebastian Kislinger (20.), Arvid Auner (33.), Aron Juritz (36.) und Fabian Obmann (44.) an der Qualifikationshürde hängen. Obwohl er nicht über Rang 19 hinauskam, darf er sich aber mit 2100 Punkten weiter an der Weltcupgesamtführung erfreuen. Der Vorsprung auf seinen ersten Verfolger Nevin Galmarini beträgt 80 Punkte.

Für die rot-weiß-roten Raceboarder war der Weltcup-Parallelriesentorlauf (62 Starter/19 Nationen) am Samstag überhaupt kein guter. Für das beste Resultat aus heimischer Sicht sorgte Gastein-Siegerin Claudia Riegler, die sich im Viertelfinale um den Hauch von zwei Hundertstelsekunden der Italienerin Nadya Ochner geschlagen geben musste und Fünfte wurde.

Bei den Herren zog einzig Andreas Prommegger in das Viertelfinale ein, in dem für den Salzburger nach einem Fahrfehler gegen den Italiener Daniele Bagozza jedoch Endstation war, womit sich der Doppelweltmeister auf Platz sieben einreihte. Der Vorarlberger Lukas Mathies, belegte Rang 15.

Bei den Herren feierte Italien durch Coratti und Bogazza einen Doppelsieg. Dritter wurde der slowenische Lokalmatador Rok Marguc. Bei den Damen siegte Selina Jörg (GER) vor Natalia Soboleva (RUS) und Cheyenne Loch (GER).

Die nächste Weltcup-Station für die „Racer“ ist am kommenden Wochenende Moskau, wo ein Parallelslalom und ein Mixed-Teambewerb auf dem Programm stehen.

Landesmeisterschaften am Jauerling

Der Jauerling ist am 23. Jänner die erste Station für den Raiffeisenclub Eastcup 2019, in dessen Rahmen auch die NÖ Slalom-Landesmeisterschaft in zwei Durchgängen ausgetragen wird. Der Cup ist offen ausgeschrieben, aber um für die LM gewertet zu werden, ist eine Mitgliedschaft in einem LSVNÖ-Verein notwendig!

Spannend ist, ob es Gerry Ring (52) erneut gelingt, als Tagesschnellster durchs Ziel zu gehen. Im Vorjahr holte sich der Trendsportler vor dem ehemaligen Europacup-Starter Dominik Leichtfried (30, Union Waihofen/Y.) mit vier Hundertstel Vorsprung den Titel. Das Duell zwischen Vater und Sohn Niklas ging mit 33,61 zu 36,6 zu Gunsten der älteren Generation aus. Niklas Ring sicherte sich den NÖ Jugendmeistertitel (36,6) und Miriam Weis/15 (WSV Pernitz-Unterberg) war bei der weiblichen Jugend erfolgreich.

Obwohl alle Spitzenfahrer von Trendsport Weichberger international unterwegs sind und bei der LM nicht an den Start gehen können, kommt das Team mit dem Autobus in die Wachau angereist und konzentriert sich ganz besonders auf die Schüler- und Jugendklassen.