SKN-Basketballer sind „ready to go“

Erstellt am 28. September 2022 | 02:55
Lesezeit: 3 Min
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Die neuen Gesichter beim SKN: Headcoach Mike Coffin, Nebojsa Dukic, Akkan Atasoy, Mike Holton und Benan Ersek (v. l.).
Foto: Claus Stumpfer
Der SKN will den nächsten Schritt machen. Coffin und Holton sollen dabei helfen.
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Am Wochenende startet die Superliga. Wir beleuchten den SKN sowie alles Wissenswerte zur neuen Saison.

Die Liga. Erstmals seit 2014 werden wieder zwölf Teams an der höchsten Spielklasse teilnehmen. Aus der zweiten Liga kommen Meister Fürstenfeld sowie die BBC Nord Dragonz aus Eisenstadt, die die Lizenzauflagen erfüllten. Der sportliche Absteiger Vienna Timberwolves zog eine „Wildcard“ und ist ebenfalls weiter dabei. Allerdings mit vier Minuspunkten.

Der Modus. Nach dem Grunddurchgang, der statt 18 nun 22 Runden umfasst, erfolgt die Teilung der Liga und der Punkte. Nach Platzierungs- und Qualifikationsrunde (je sechs Teams, Hin- und Rückrunde) ziehen die Top-Acht in die Play-offs ein. Jene Teams, die die Qualifikationsrunde an den Positionen elf und zwölf beenden, spielen in den Play-downs gegen den Abstieg.

Die Favoriten. Doublegewinner BC Vienna ist mit vier neuen Legionären gespickt erneut das Team, das es zu schlagen gilt. Erster Herausforderer ist Vizemeister Gmunden, das sich mit einem verstärkten Kader präsentiert. Neue Spieler gibt es in der Liga erneut en masse.

Die Lokalmatadore. Der SKN hat sechs Akteure aus der Vorsaison gehalten und vier neue Spieler geholt. Die heißeste Aktie ist Guard Mike Holton. „Aus meiner Sicht einer der besten Spieler in der Liga“, hält der sportliche Leiter Andreas Worenz große Stücke auf den neuen US-Amerikaner.

Aber auch Nebojsa Dukic soll sich ins Rampenlicht spielen. Eine feine Kombi: „Er ist physisch und kann von draußen werfen“, beschreibt Worenz. „Ich glaube, wir werden an den neuen Spielern gemessen. Mit denen sind wir sehr zufrieden.“

Statt Worenz nimmt Mike Coffin auf der St. Pöltner Trainerbank Platz. Der SKN investiert in einem Vollzeit-Headcoach, der durch seine jahrzehntelange Erfahrung als Spieler und Trainer Österreichs Beletage wie seine eigene Westentasche kennt. Coffin ist zuversichtlich: „Wir haben eine sehr gute Truppe.“

Die Vorbereitung. „Die Vorbereitung war nicht so schlecht. Wir hatten kleinere Verletzungen, haben aber gut gearbeitet und ein paar solide Spiele abgeliefert“, sagt Coffin. „Alle sind ready to go.“ Die Generalprobe gegen Fürstenfeld gelang: 89:87-Sieg!

Die Ziele. Das Erreichen der Top sechs und somit der Play-offs bleibt wie üblich das erste Zwischenziel. Nachdem man in den Vorjahren im Viertelfinale scheiterte, kann danach nur das Halbfinale anvisiert werden. Coffin möchte zudem junge Österreicher weiterentwickeln.

Der Auftakt. Wie in der Vorsaison geht es (am Sonntag) nach Graz. Lewis ist angeschlagen und wird wohl noch geschont. Coffin: „Die Saison ist lang.“