Wo Gold gegossen wird. BOBSPORT / Drei Medaillen bei Olympischen Jugendspielen für Team-Teigl-Sportler. Nun folgt noch Gold bei Weltmeisterschaft.

Erstellt am 01. Februar 2012 (07:34)

VON MARTIN GRUBER

UND CLAUS STUMPFER

Für den Bob- und Skeletonnachwuchs standen in den vergangenen Wochen gleich zwei Großereignisse auf dem Programm. Zum einen fand in Innsbruck die Jugendolympiade statt, zum anderen die Bob-Weltmeisterschaft. Athleten aus ganz Niederösterreich eilten dabei von einem Erfolg zum nächsten.

Vater des Erfolgs ist ganz klar der Purkersdorfer Bob-Olympionike Kurt Teigl, auf dessen Initiative hin der Bobsport vor etlichen Jahren seine Renaissance erfuhr. Noch heute sind die Niederösterreicher allesamt Mitglied in seinem Verein Team Teigl.

Regelmäßig schlagen sich auch ihre Trainingszelte im STKZ Weinburg auf und werden dort sportwissenschaftlich von Walter Hable und Philip Unfried betreut. Obendrein ist Weinburgs Bürgermeister Peter Kalteis der Präsident des NÖ Bobsportverbandes, der sein Konzept nun bestätigt sieht: „Das Konzept mit der Jugend geht auf!“

Hauptaugenmerk liegt auf  Nachwuchs-Ausbildung

Unter den Top-Nachwuchathleten hat es sich herumgesprochen, dass die Trainingsbedingungen und die Betreuung für Bobsportler in Weinburg erfolgsversprechend sind. Und tatsächlich ist das Team Teigl an drei Medaillen bei den Youth Olympic Games beteiligt. Carina Mair und Stefan Geisler eroberten bei den Skeletonbewerben jeweils olympisches Silber. Benjamin Maier und Robert Ofensberger belegten im Bobbewerb ebenfalls Platz zwei. Betreuer Walter Hable hat den größten Anteil am Erfolg: „Es freut uns riesig, dass sich Sportler bei den Winterspielen so in Szene gesetzt haben“, meinte er.

Am Wochenende folgte die nächste Erfolgsmeldung: Christina Hengster und Anna Feichtner holten Gold im Zweierbob bei den Junioren-Weltmeisterschaften - ebenfalls in Innsbruck.

TOP-THEMA