Erstellt am 11. Januar 2017, 05:18

von Bettina Kulmer

Blick auf Play-off. Nach zwei Niederlagen gegen Amstetten und Krems/ Zwettl liegt das Hauptaugenmerk auf der Play-off-Vorbereitung.

   |  APA (EXPA)

Das neue Jahr startete mit einer knappen Partie gegen Amstetten. Tulln war fast vollständig und kämpfte beherzt. Das ausgeglichene Spiel endete 4:4 und wurde im Penalty-Schießen entschieden. Nach fünf Minuten Verlängerung gelang den Gästen das erlösende Tor. Trainer Dusan Masaryk ist mit seiner Mannschaft dennoch zufrieden. Er will gegen Amstetten, den Tabellenersten, im Finale spielen.

KREMS/ZWETTL - TULLN 16:12. Stark ersatzgeschwächt musste Tulln auswärts gegen die Spielgemeinschaft Krems/Zwettl antreten. Im Gepäck hatte man den dritten Goalie, der normalerweise die Zweiermannschaft verstärkt, und neun Spieler. „Mit weniger als zwei Linien kann man nicht viel ausrichten. Ich war froh, dass die neun Leute so brav gekämpft haben“, so Masaryk.

Bis zum Ende des ersten Drittels konnte man, mit nur einem Tor Rückstand, gut mithalten. Nach dem 6:4 und 7:4 durch die Gegner folgten weitere vier schnelle Tore innerhalb von nur zweieinhalb Minuten. Beim Stand von 13:6 ertönte der Pausengong. Tulln kämpfte sich im letzten Drittel noch einmal heran, konnte den Rückstand jedoch nur auf 16:12 verkürzen.

Der dritte Tabellenplatz ist vor den Play-offs damit fix. Masaryk will die zwei verbleibenden Spiele gegen Stockerau zur Vorbereitung darauf nutzen und „noch etwas ausprobieren“.