Didl kehrt heim. Skispringen / Auch wenn er nur auf einen „Sprung“ vorbeischaut: Thomas Diethart wird am 3. April in Michelhausen empfangen!

Erstellt am 27. März 2014 (23:59)
Von Bettina Kulmer

Am Donnerstag, den 3. April, bereitet die Gemeinde Michelhausen dem Skisprung-Shootingstar der Saison um 19 Uhr den verdienten Empfang.

Thomas Diethart, Sieger der Vierschanzentournee und Silbermedaillengewinner mit dem ÖSV-Team in Sochi, wird seine Trophäen mitbringen. Weiters können Skier und Anzüge bestaunt werden. Auch Autogrammjäger kommen auf ihre Kosten.

Der kometenhafte Aufstieg Dietharts, aus den Tiefen des Kontinental-Cups zum Tournee-Gesamtsieger, wird in einer Rückschau zum Besten gegeben. Interviews mit Wegbegleitern und jede Menge Überraschungen stehen ebenfalls auf dem Programm. Eine davon überbringt Landeshauptmann Erwin Pröll höchstpersönlich. Außerdem wird Diethart das goldene Ehrenzeichen der Gemeinde überreicht. Bürgermeister Rudi Friewald: „Endlich können wir unseren Thomas persönlich in Empfang nehmen. Bis jetzt konnten wir ihn ja nur im Fernsehen bejubeln!“

Für das leibliche Wohl sorgen in der geräumigen Halle der Firma Brucha in Michelhausen Stiegl und die Vereine Michelhausens. Die Blasmusik empfängt die Gäste ab 18 Uhr. Auf weiteren möglichen Nachwuchs aus dem Tullnerfeld wartet ein Skisprungsimulator, der Flugweiten berechnet.

Einer, der die Rückkehr kaum erwarten kann, ist Vater Gernot Diethart. Seit 8. Jänner ist sein Sohn nicht mehr in der alten Heimat gewesen. Zeit für die Familie gab es danach kaum.

Nun ist die Saison zu Ende. Diethart belegte im Finalspringen in Planica Platz 12 und errang gemeinsam mit seinen Kollegen Kraft, Kofler und Gregor Schlieri Gold im Teambewerb. Im Gesamtweltcup darf er sich über Platz acht freuen.

Jetzt heißt es genießen und ausspannen. „Die Saison war das Schönste, das uns passieren konnte. Thomas ist zwar müde, aber befreit und rundum glücklich“, erzählt Gernot Diethart. „Meine Frau und ich freuen uns schon sehr auf die Tage im Kreise der Familie. Langsam realisieren wir, was da heuer passiert ist, aber es ist noch immer ein komisches Gefühl, wenn man an den Anfang zurückdenkt.“