Dospel als ,Tormann‘. SV Langenrohr | Zum erst zweiten Mal in dieser Saison fielen bei einem Langenrohrer Spiel keine Tore. Dospel rettet zwei Mal auf Linie.

Von Wolfgang Stritzl. Erstellt am 24. April 2014 (07:48)
Nicolas Krumböck (rechts) zeigt die Zunge. Seine Mannschaft kam gegen Zwettl (links: Lorenz Grabovac) über ein torloses Unentschieden nicht hinaus. Foto: Richard Marschik
NOEN, Marschik Richard

WAIDHOFEN/TH. - LANGENROHR 0:0.

Die erste Halbzeit gehörte Langenrohr, die zweite Waidhofen. „Deshalb ist das Unentschieden gerecht“, konnte Trainer Gustl Baumühlner mit der Nullnummer gut leben. Er nahm das Risiko, mit den Jungen Antun Manduric und Markus Horaczek in die Partie zu gehen. „Sie haben sich bewährt.“

Baumühlner vergab „Tausendprozentige“

Für die eigentlichen Stammspieler Fabian Samec und Stefan Feurer blieb nur ein Platz auf der Ersatzbank, Kapitän Andreas Koberger war gesperrt.

Andi Baumühlner vergab vor der Pause eine „Tausendprozentige“ (O-Ton Baumühlner): Lukas Marschall schickte Andreas Zottl in die Gasse, nach dessen Stanglpass schoss Baumühlner vom Fünfer daneben! Dann entschärfte Michael Harrauer einen Zottl-Schuss und rettete im Herauslaufen gegen Andi Baumühlner per Fußabwehr.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit schied Andi Baumühlner verletzt aus (Zerrung), wenig später sah Innenverteidiger Gerald Gschwindl nach einem unnötigen Foul an der Mittellinie die Ampelkarte. Mit einem Mann mehr wurden die Hausherren immer stärker. Andreas Dospel verhinderte das 1:0.

Nun daheim gegen Topteam Gaflenz

Nach einem über die Mauer gehobenen Nechvatal-Freistoß aus 20 Metern köpfelte er den Ball aus dem Kreuzeck, kurz vor Schluss rettete er ein zweites Mal auf der Linie. Baumühlner nicht unzufrieden: „Es war eine schnelle, kampfbetonte Partie.“

Am Freitag empfängt Langenrohr Gaflenz. Baumühlner hat die Oberösterreicher heuer schon zwei Mal beobachtet. Und das war auch gut: Denn nach der enttäuschenden Leistung in Spratzern zeigte Gaflenz beim 4:3-Auswärtssieg in Ardagger sein wahres Gesicht. „Das war ein Wahnsinns-Spiel. Gaflenz hat gezeigt, warum sie in der Tabelle so weit vorne sind. Spiranac ist einer der stärksten Spieler der Liga!“

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