Ein Topplatz in Europa. GOLF / Der Diamond-Country-Club in Atzenbrugg ist seit der Neuübernahme auf dem Vormarsch. Nun lockt er auch Profis an.

Erstellt am 03. August 2011 (07:39)
VON BETTINA KULMER

Vor zwei Jahren wurde dem Atzenbugger Country Club das Prädikat „Diamond“ im Namen hinzugefügt. Nach aufwendigen Umbauphasen funkelt der Platz tatsächlich in neuem Glanz.
„Sportlich orientiertes Golf soll hier ein Zentrum haben. Wir wollen uns international positionieren“, so der neue Eigentümer Christian Guzy, der selbst leidenschaftlicher Golfer ist.
Das Fundament dafür bilden zwei 18-Loch-Plätze. Der Diamond Course ist nach den großen Überschwemmungen von 2009 nicht mehr wiederzuerkennen. Die Umbaukosten von rund zehn Millionen Euro scheinen gut investiert zu sein. Bis 2014 ist die Errichtung eines weiteren Kurses geplant, außerdem wird die Anlage mit einem Appartement-Hotel ausgestattet.

„In Atzenbrugg kommt man in völlig neue Situationen“
Profi Jürgen Maurer, der den DCC erst kürzlich zu seinem Heimatclub erkoren hat, schwärmt von den vielfältigen Möglichkeiten: „Der Platz ist sehr anspruchsvoll. Man hat hier alles – Wasser, Gebüsche, Waldpassagen. Als Spieler kommt man in völlig neue Situationen und erkennt, dass Golf auch ganz anders sein kann.“
Obwohl der Kurs zu den schwierigsten in Österreich zählt, richtet sich das Angebot keineswegs nur an fortgeschrittene Spieler, betont Guzy: „Wir wollen Golf qualitätsbewusst in breitem Maße anbieten. Golftourismus funktioniert in Österreich gut.“
Maurer gibt eine eindeutige Empfehlung ab: „Für mich zählt Atzenbrugg zu den besten Plätzen Europas.“ Und damit ist er nicht alleine. Auch Kollege Markus Brier ist dort beheimatet.
Die tolle Entwicklung zeigt sich zudem daran, dass im September bereits zum zweiten Mal die European Tour abgehalten wird. Professionals wie Ryder-Cup-Star Miguel Angel Jimenez werden dann den Platz beehren.