Erstellt am 01. März 2017, 05:26

von Bettina Kulmer

Ein Wechselbad der (Ball)gefühle. Langenlebarn startete mit einer bitteren Niederlage in den Frühjahrsdurchgang. Amstetten bremste den Optimismus jäh.

   |  APA (Symbolbild/AFP)

LANGENLEBARN - AMSTETTEN 1:3. Die erste Begegnung im unteren Play-off startete vielversprechend. Unterstützt vom heimischen Publikum konnte Langenlebarn den ersten Satz relativ klar für sich entscheiden. Allerdings hatte Amstetten mit vielen Eigenfehlern nicht unerheblich Anteil daran.

„Wir haben brav gespielt, aber nicht überragend. Es war klar, dass wir da noch nachlegen mussten“, so Holzmann. Denn Amstetten erholte sich rasch vom anfänglichen Leistungstief und brachte die Heimischen ins Schwitzen. Denen gelang es allerdings nicht, den Druck am Service zu erhöhen und die Annahme zu verbessern. Der Ausgleich war unumgänglich.

Einige Wechsel im dritten Satz auf Langenlebarns Seite änderten nichts daran, dass die Probleme im Angriff bestehen blieben. Amstetten verteidigte eisern: 2:1 für die Gäste. So schnell gab Langenlebarn aber nicht klein bei, man wollte um jeden Preis egalisieren.

Schlussphase wurde zum Punktekrimi

Sechs Punkte lagen die Gastgeber bereits hinten, da starteten sie eine sensationelle Serviceserie und plötzlich war wieder alles offen. Die Führung wechselte ständig hin und her. Dann lag Langenlebarn einen Punkt vorne und war am Angriff. Der Satzsieg befand sich zum Greifen nahe, doch Amstetten blockierte, machte die zwei notwendigen Punkte zum 30:28 und entschied das Spiel 3:1 für sich.

„Amstetten hat insgesamt einfach besser gespielt wie wir. In der knappen Schlussphasen haben wir wirklich gutes Volleyball gezeigt und dem Druck gut standgehalten. Aber wir sind wieder in alte Muster zurückgefallen.“ Auch das Fehlen von Trainer Fahrudin Burek blieb nicht ohne Spuren.

Bis zum kommenden Wochenende sollte man sich von diesem Wechselbad der Gefühle wieder erholt haben. Voll besetzt geht es dann für Langenlebarn in die Doppelrunde. Am Samstag wartet auswärts Oberndorf. Im Grunddurchgang hatte man zwei Siege verbuchen können, doch die Gastgeber müssen als Letztplatzierte alles riskieren, um noch mithalten zu können. Da ist Vorsicht geboten.

Auch gegen Kontrahent Nummer zwei, St. Valentin, war man bisher sehr erfolgreich gewesen. Zwei Siege sind also das erklärte Ziel für die favorisierten „Lebarner“.