EHC Tulln sagt Meisterschaft ab. Tulln zieht die Nennungen für Kampf- und Nachwuchsmannschaften zurück.

Von Wolfgang Stritzl. Erstellt am 11. November 2020 (01:55)
Symbolbild
APA

Am Wochenende wäre der Start in die Eishockey-Saison geplant gewesen. Die verschärfte COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung machte es notwendig, die erste Runde auf voraussichtlich 11. Dezember zu verschieben. Laut Terminplan würde der EHC Tulln am 12. Dezember auf den WEV treffen.

Bis zumindest 30. November sind Freizeit-Kontakt-Sportarten sowohl in- als auch outdoor verboten. Frühestens am 19. Dezember wird die Stadtgemeinde die Kunsteisbahn öffnen.

„Da wir, was Meisterschaftstermine betrifft, dadurch einerseits massive Terminschwierigkeiten bekommen würden, aber auch keinen Trainingsbetrieb durchführen können, sehen wir uns leider gezwungen, die Meisterschaftsnennungen in dieser Saison sowohl für die Kampfmannschaft, als auch den gesamten Nachwuchs zurückzuziehen“, so Tullns Obmann Willi Hummel. Wenn Lockerungen kommen sollten, ist ein Trainingsbetrieb geplant. „Spiele wird es definitiv nicht geben.“

In der heurigen Meisterschaft waren zwei Landesligen mit insgesamt neun Vereinen aus Niederösterreich und je einem aus Wien und aus dem Burgenland geplant.