Jetzt wird es schwer für den EHC Tulln im Finale. Tulln steht nach der ersten Niederlage im 17. Spiel mit dem Rücken zur Wand. Stockerau hat am Freitag „Match-Puck“.

Von Wolfgang Stritzl. Erstellt am 21. Februar 2018 (00:49)
APA (Archiv)
Symbolbild

Im 17. (!) Spiel ist sie passiert, die allererste Niederlage des EHC Tulln in der Trainer-Ära von Patrick Privoznik. Und das ausgerechnet im Finale!

Stockerau kam immer wieder zurück

Dabei ging Tulln insgesamt vier Mal in Führung, hatte zwischenzeitlich mit zwei Toren die Nase vorne (1:3). Die Schlüsselszene: Sandro Köch vergab die Chance aufs 5:7, im Gegenzug kassierten die Gäste den Ausgleich zum 6:6. „Nach dem 7:6 haben wir den Mut verloren“, so Privoznik.

Eishockey-Fans kamen allemal auf ihre Rechnung. „Es war ein super Spiel, das erste richtig gute in dieser Saison. Es sind zwei Mannschaften aufeinander getroffen, die Eishockey spielen wollten.“

Tulln nur mit zwei echten Linien

Privoznik machte niemandem einen Vorwurf – und wenn, dann höchstens sich selbst: „Ich habe nur mit zwei Linien spielen lassen, die Jungen nur kurz eingesetzt …“ Im Finish ging die Kraft aus.

Am Freitag hat Tulln Gelegenheit zur Wiedergutmachung und die Chance, ein drittes Spiel zu erzwingen. Die Vorzeichen sind allerdings denkbar schlecht: Tormann Johann Bauer, für viele der beste Goalie der Liga, reist aus Studien-Gründen in die USA. Auch Zweier-Goalie Mario Adamek ist verhindert, sodass die etatmäßige Nummer drei (Christoph Posautz) das Tor hüten wird. Dafür hat Mario Hadwig seine Sperre abgesessen.

„Sind im Rückspiel nur Außenseiter“

„Wir sind Außenseiter. Aber jeder gibt Gas. Wir wollen solange wie möglich die Null halten. Das eine Tor, das wir brauchen um zu gewinnen, werden wir machen!“