Eislaufplatz vor Aus?. SPORT ALLGEMEIN / Muss die Stadt den Eislaufplatz schließen? Für den EHC würde das bedeuten, dass er auf der Straße steht.

Erstellt am 21. Dezember 2011 (00:00)

VON WOLFGANG STRITZL

Die Stadtgemeinde muss sparen. Dass auch die Sportvereine den Gürtel enger schnallen müssen, liegt auf der Hand. „Vereine zusammenlegen“ war ein Vorschlag der „Syntegration“, die sich mit möglichen Einsparmaßnahmen befasste.

Das Gerücht, dass die Fußballklubs aus Tulln und Langenlebarn enger zusammen rücken sollen, was in einer Spielgemeinschaft oder gar Fusion gipfeln könnte, hielt sich zuletzt hartnäckig.

„Momentan ist  nichts spruchreif“

Für Sport- und Finanzstadtrat Ing. Norbert Pay, selbst Präsident des FCT, ist das höchstens Zukunftsmusik. „Erst wenn angrenzend an die Feuerwehr-Schule eine neue Sportanlage errichtet wird, kann überlegt werden, ob es Sinn macht, dort einen stärkeren Verein zu etablieren. Und nicht einmal ein neues Sportzentrum ist fix. Ein Bau kann erst dann erfolgen, wenn das Areal des jetzigen Platzes verkauft wird. Momentan gibt es weder Interessenten noch ein Angebot. Daher ist das alles nicht spruchreif und nur eine Denkvariante für die mittelfristige Zukunft.“ Und außerdem: „Ohne Einverständnis der Funktionäre beider Vereine geht gar nichts …“

Konkreter ist ein anderer Vorschlag der Syntegration: die Schließung des Eislaufplatzes! Pay schätzt diese Möglichkeit auf immerhin 50 Prozent ein. „Zu einer Schließung wird es erst dann kommen, wenn alle andere Varianten ausgeschöpft sind, wenn es wirklich nicht anders geht.“

Eishockeyverein  bald ohne Eislaufplatz?

„Wir wissen, dass es dort einen gut geführten Eishockey-Verein mit einer guten Nachwuchsarbeit gibt. Und die Jugend zum Sport zu bringen, ist eine der wichtigsten Aufgaben eines Sportvereins. Die Kinder spielen in unseren Überlegungen eine große Rolle! Wir machen uns die Entscheidung sicher nicht einfach!“

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