Langenlebarn: Vierte Auflage des Schwimmevents für Hartgesottene

Das Biberschwimmen in Langenlebarn ging am Sonntag zum vierten Mal über die Bühne.

Erstellt am 05. Januar 2022 | 02:48
Lesezeit: 1 Min
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Organisator und Union Langenlebarn Obmann Christian Resch, Biberman Jürgen Spitzbauer, Biberwoman Antje Mexner und Moderartor Markus Floth (v.l.n.r.) bei der Preisverleihung mit Maskotchen Justin Biber im Hintergrund.
Foto: privat

Bei 4,9 Grad Celsius Wassertemperatur von „kühlem Nass“ zu sprechen, wäre eine dezente Verharmlosung der Überwindung, die es für den durchschnittlichen Schwimmer braucht, um bei diesen Temperaturen ins Wasser zu gehen.

Für die Teilnehmer des „Biberschwimmens“ waren die 4,9 Grad aber gerade noch niedrig genug, denn erst ab 5 Grad handelt es sich auch den Richtlinien nach um Eisschwimmen. Insgesagt 21 Teilnehmer nahmen an der vierten Auflage des Bewerbs an den Start 14 Schwimmer und 7 Schwimmerinnen. Am beliebtesten war die kürzeste Strecke, jene über 100 Meter, bei der es 10 Teilnehmer gab. Veranstaltet wurde das Event von der Sportunion Langenlebarn in Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Tulln.

Die 2G-plus Zutrittskontrollen beim Eingang zum Gelände klappten problemlos und so fanden sich auch ungefähr 300 Zuseher ein, um das Spektakel lautstark zu unterstützen.

Mit Extremsportler und Ärmelkanaldurchschwimmer Josef Köberl war sogar der Präsident des Österreichischen Eisschwimmverbandes vor Ort und sogar aus dem Ausland kamen Teilnehmer angereist. Die Moderation übernahm Markus Floth der zuletzt sogar beim Grand Prix in Abu Dhabi auf der Bühne stand. Alle Rennen wurden von der Tullner Wasserrettung und einem Team der Bezirksstelle des Roten Kreuzes überwacht.

Die Siegerzeit in der Königsdisziplin über 1000 Meter holte sich Jürgen Spitzbauer in 18:04,26 Minuten. Bei den Damen war Antje Mexner, die aus Hannover angereist kam, mit 19:37,64 Minuten am schnellsten. Die Belastungen für den Körper können beim Eisschwimmen herausfordernd sein. Der Kalorienverbrauch ist um das Fünffache höher als beim normalen Schwimmen, dafür soll regelmäßiges Eisschwimmen aber auch sehr gesund sein.

Christian Resch, Obmann der Union Langenlebarn war mit dem Event durchaus zufrieden: „Es ist uns gelungen, unter den gegebenen Rahmenbedingungen wieder einmal eine einigermaßen große Veranstaltung durchzuführen. Der Langenlebarner Badeplatz bietet die perfekten Bedingungen für dieses Event. Auch im Jahr 2023 soll es wieder das Biberschwimmen geben.“