Tulln biss sich an der Torfrau die Zähne aus

Erstellt am 25. Jänner 2023 | 00:26
Lesezeit: 2 Min
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Tulln (Bild: Viki Hopfeld) musste sich Feldkirch geschlagen geben. Am kommenden Samstag sind die MGA Fivers zur Gast in Tulln.
Foto: Wolfgang Stritzl
Kurze Bank und vor der Pause vier vergebene Siebenmeter!
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Die sich zuletzt stark im Aufwind befindlichen Tullner Handball-Damen erlitten einen kleinen Rückschlag. In Feldkirch setzte es eine 18:22-Niederlage.

Beide Mannschaften gingen ersatzgeschwächt ins Rennen. Vor allem die Bank der Gäste war sehr kurz. Während bei Tulln die erkrankten Petra Nagy und Kathi Weber, studiumbedingt Sophia Sobotka sowie die beruflich verhinderten Jojo und Vici Forster und Kerstin Schindl die Reise ins Ländle nicht antreten hatten können, musste Feldkirch auf Ex-Deutschland-Legionärin Beate Scheffknecht, Lidiya Kovacheva und Monika Haller verzichten.

Das Spiel begann hektisch. Auf beiden Seiten gab es viele Fehlwürfe. Tulln ging zwar mit 1:0 und 2:1 in Führung, lag dann aber immer in Rückstand. Der letzte Ausgleich: 8:8 (20.).

In der ersten Halbzeit haderte Tulln mit gleich vier (!) vergebenen Siebenmetern. Die letzten beiden reihten sich unmittelbar vor der Pause ein, sodass es statt mit Minus-zwei mit Minus-vier in die Kabinen ging.

Der UHC scheiterte insbesondere an Torfrau Rauter, so auch, aber nicht nur bei den Siebenmetern. „In der zweiten Halbzeit war die Torfrau in den Köpfen unserer Mädels noch präsenter. Und es ist fast nichts mehr gegangen“, klagte Trainer Patrick Salfinger. Bezeichnend, dass Tulln nach gewechselten Seiten nur acht Tore warf.

Salfinger richtet seinen Blick bereits nach vorne: „Sehr schade, dass da nicht mehr drinnen war. Aber wir müssen jetzt weiter machen und dürfen uns nicht beirren lassen. Denn als Mannschaft haben wir in dieser Saison schon einen großen Entwicklungsschritt nach vorne gemacht.“

Auf Tulln warten jetzt schwierige Runden (MGA, Hypo, Ferlach, Atzgersdorf), ehe es im Saisonfinish wieder gegen die „schlagbaren“ Teams geht. „Die kommende Zeit müssen wir nützen, um Dinge auszuprobieren und uns weiter zu entwickeln. Von Niederlagen dürfen wir uns beirren lassen!“