Tulln konnte nur zu Beginn mithalten. Korneuburg war klarer Derbysieger. Der UHC bezahlt weiter viel Lehrgeld. Goalie und Flügel waren die Besten.

Von Wolfgang Stritzl. Erstellt am 23. September 2020 (01:17)
Der neue sportliche Leiter Hans Aulenbach im Gespräch mit Tullns neuem Spielmacher Nikola Zakula.
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Korneuburg entschied das Kellerderby der beiden einzigen noch punktelos gewesenen Mannschaften der Liga klar für sich. Damit ist Tulln mit einem Torverhältnis von -43 alleiniges Schlusslicht …

In der Anfangsphase hielt Tulln noch einigermaßen gut dagegen. Mathias Riedlmayer, neben Tormann Andreas Schwarz der Beste seiner Mannschaft, verkürzte mit zwei verwandelten Siebenmetern auf 5:6. Tulln kam sogar noch einmal in Ballbesitz und hatte die Chance auf den Ausgleich, aber statt 6:6 stand es wenig später 5:8. Auch die rote Karte für Andreas Bachofner, der Tullns Spielmacher Nikola Zakula (in seiner letzten Aktion zu stürmisch) heraus gedeckt hatte, konnte Korneuburg nicht entscheidend schwächen.

Spätestens, als Lorenz Wutzl an Muhm scheiterte und Leonard Schafler im Gegenzug zum 9:14 traf, war der Kuchen gegessen.

Bei Tulln ging nichts, bei Korneuburg alles. Bestes Beispiel: Marc Muhm pariert einen Wurf von Emir Djulovic im Nachfassen, leitet mit einem weiten Zuspiel über das ganze Feld Korneuburgs Gegenstoß ein, Lukas Gross streckt sich, um den hohen Ball spektakulär zu fangen, und nagelt ihn ins Kreuzeck zum 13:24. Gleich darauf hatte Tulln zwei Mann mehr am Feld (Zwei-Minuten-Strafen für Julian Schafler und Gross), und kassierte trotzdem den Gegentreffer zum 15:27 …