Tullner in Regionalliga-Finale: „Reine Kopfsache“. Tulln muss gegen aggressive Atzgersdorfer kühlen Kopf bewahren. „Dürfen uns von Emotionen nicht anstecken lassen!“

Von Wolfgang Stritzl. Erstellt am 09. Mai 2018 (01:51)
Symbolbild
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Regionalliga Herren, 1. Finale: ATZGERSDORF - TULLN, Samstag, 19 Uhr. 

Es geht um alles. Am Samstag steigt das erste Finalspiel um den Aufstieg in die Bundesliga. Tulln möchte sich eine gute Ausgangssituation für das Heimspiel schaffen, das am Samstag, 19. Mai, über die Bühne gehen wird.

Trainer Jörg Sibral hat seine Hausaufgaben gemacht und den Gegner mehrmals beobachtet. „Wir wissen um ihre Stärken und Schwächen Bescheid! In der Deckung ist Atzgersdorf extrem aggressiv bis brutal. Der Gegner lebt von Emotionen. Wir dürfen uns auf keine Scharmützel einlassen, müssen unser Spiel durchziehen und die Konzentration hoch halten, egal, was kommt. Beide Spiele werden eine reine Kopfsache!“

Bis zu 150 Tullner Schlachtenbummler werden den UHC im Auswärtsspiel unterstützen. „Das wird eine ,Mörder-Stimmung‘. Für jeden Tullner wird es sich auszahlen mitzufahren“, verspricht Sibral.

Im Rückspiel werden in der Tullner Sporthalle die Zusatztribünen ausgefahren. Tulln hofft auf 500, 600 Zuschauer.

Landesliga Herren: SG LANGENLOIS/KREMS - TULLN 19:37.

Wie es sich für den Meister gehört, hat sich Tulln aus der Saison verabschiedet: mit einem Kantersieg. „Eine gute Leistung von allen. Wir haben schon Schwerpunkte in Hinblick auf die Atzgersdorf-Spiele gelegt und viel über die zweite Welle probiert.“

Bundesliga Damen: TRAUN - TULLN 16:28.

Tulln ist der Sieg im Unteren Play-Off nicht mehr zu nehmen! Beim schärfsten Verfolger feierten Jojo Dovedan & Co. einen auch in dieser Höhe verdienten Kantersieg.

Nur neun Spielerinnen hatten die Reise angetreten, Trainer Zeljko Gasperov verfügte über nur zwei Wechselspielerinnen. Tulln erwischte einen perfekten Tag. Die Gäste gingen schnell mit 7:0 (!) in Führung – mit Chancen auf ein 10:0! „Es war unser bestes Spiel heuer“, jubelte Gasperov. Viele Tore gelangen über die erste, zweite Welle. Grundlage dafür war eine kompakte Abwehr samt guter Torfrau. Am Ende des Tages hatten alle Feldspielerinnen zumindest zwei Tore erzielt!