Zwei schwere Niederlagen für Tulln. Im ersten Heimspiel gegen Korneuburg möchte der UHC anschreiben.

Von Wolfgang Stritzl. Erstellt am 16. September 2020 (01:53)
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MARGARETEN 2 - TULLN 36:20. Jeder Schuss war ein Tor. Zumindest fast. 82 Prozent aller Würfe der Fivers fanden ihr Ziel. Tulln-Trainer Zeljko Gasperov konnte es nicht glauben. „Margareten hat auf unser Tor 44 Würfe abgegeben, fünf waren daneben, nur drei wurden gehalten. 82 Prozent aller Würfe waren also ein Tor. Nicht einmal Kiel schafft das gegen uns.“

VÖSLAU - TULLN 30:17. Auch im zweiten Spiel setzte es eine empfindliche Niederlage. Trainer Gasperov weiß, woran es liegt. Die Automatismen greifen noch nicht. „Wir sind noch nicht eingespielt, sind noch keine Mannschaft. Die Spieler wissen noch nicht, was der andere macht. Ich bin überzeugt, dass es noch ein paar Wochen dauern wird …“

Konkret ließ Tulln in Vöslau den Zug zum Tor vermissen. „Wir haben zu wenig Tempo auf das Tor gemacht, immer parallel gespielt statt in die Tiefe.“

Die Folge war, dass der UHC nur 17 Mal ins Schwarze traf und sich zuviele Fehlwürfe leistete – eine Quote, mit der man nur verlieren kann.

Tormann Andreas Schwarz und Mathias Riedlmayer waren die besten Tullner.

Gelegenheit zur Wiedergutmachung hat Tulln am kommenden Samstag gegen Korneuburg. „Das ist ein Gegner, der in unserer Reichweite liegt.“

Das Vorspiel bestreiten die Bundesliga-Damen, die zum Auftakt Fünfhaus empfangen.